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Leserbrief

Rettungsringe ergreifen oder ignorieren

Urs Kindle,Binzastrasse 51, Mauren | 2. April 2015

Glaube

Alle Jahre wieder am Karfreitag haben wir Triesenberger die Möglichkeit, den Zelebrationsaltar in der Kirche in Original zu bestaunen. Der Altar wurde bei der Renovation im Jahr 2000 von Hugo Marxer aus rotem Marmor geschaffen. Hochaltar, Ambo, Taufstein sowie Seitenaltar und Kommunionbank bilden eine Einheit in Farbe und Form. Seit etlichen Jahren wird der Altar (aus­ser Karfreitag) mit Goldsäulen, Mosaik und Tüchern eingepackt. Ich frag mich immer wieder, warum wird der Altar versteckt? Die schlichten, alten Kerzenständer sowie das wunderschöne neue Altarkreuz aus Silber mit Steinen, welches im Jahre 2000 eine Goldschmiedin aus Triesenberg hergestellt hat, wurden ebenfalls ausgetauscht. Ich frage mich, wo sind sie geblieben? Ich hoffe nur, dass die Kreuzigungsgruppe aus Holz nicht durch eine goldfarbene ersetzt wird. Ich bin überzeugt, unser Papst Franziskus würde sich in der schlichten Kirche in Triesenberg wohlfühlen. Pfarrer Hirsch leider nicht.

Edith Lampert,
Rotenbodenstrasse 119, Triesenberg

Die Heilige Schwester Faustyna (gestorben 1938) wurde im Jahre 2000 heilggesprochen. Jesu Botschaften an diese grosse Mystikerin sind in ihrem berühmten Tagebuch festgehalten. Durch sie wendet sich Gott an die Menscheit in dieser Zeit grösster Herausforderungen. Wahre Schätze findet man im Fernsehen bekanntlich (fast) nicht. Wahre Perlen hingegen sind Jesu Botschaften via Bibel, heilige und bibeltreue Propheten; es sind Rettungsringe, die man ergreifen oder aber (oftmals aus Stolz) ignorieren kann. Die von Gott der Heiligen Schwester Faustyna übergebene Novene besteht aus einzelnen kurzen Gebeten, die an neun aufeinanderfolgenen Tagen (persönlich oder in Gruppen) gebetet werden. Mit dem ersten Gebet dieser Novene beginnt man am Karfreitag, also bereits am Freitag dieser Woche; die Gebetsreihe wird dann am Samstag nach Ostern mit dem neunten Gebet abgeschlossen. Diese Gebete sind im Internet zu finden und liegen in einigen Kirchen Liechtensteins auf. Ebenfalls das bekannte Gnadenbild Jesu, das die Heilige Schwester Faustyna im Auftrag Jesu malen liess. Die von Jesus der Heilige Schwester übergebenen Botschaften finden Bestätigung bei vielen aktuellen Propheten. So heisst es beispielsweise kürzlich bei einer anderen grossen Seherin unserer Zeit: «Kommt, Meine (Menschen-)Kinder, kommt, noch ist es nicht zu spät! Meine Gnaden schütte Ich (Jesus) über alle die aus, die sich zu Mir bekennen, Mir treu und ergeben sind und ganz auf Mich vertrauen. Über sie ergiesst sich Meine Barmherzigkeit, wie über jeden Sünder, der (umkehrt,) sich zu Mir bekennt, Mich bittet und sich Mir zuwendet. So bereitet euch nun vor auf Mein grosses Fest der Barmherzigkeit (, das eine Woche nach Ostern am Sonntag von der Kirche gefeiert wird,) und betet Meine Novene –gegeben an die Heilige Schwester Faustyna. Einer jeden Seele, die sie betet, sich zu Mir (Jesus), ihrem Erlöser, bekennt, Meine Anweisungen befolgt und Mir treu ist, werde Ich grösste Gnaden zukommen lassen.» (www.dievorbereitung.de, 27. März 2015) Man kann dies leere religiöse Schwärmerei nennen oder aber eine Chance unvorstellbaren Ausmas­ses für diese unsere Zeit – je nach Perspektive.

Urs Kindle,
Binzastrasse 51, Mauren

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