Leserbrief

Herr Mauro Pedrazzini zieht Bilanz (Teil zwei)

Susanne Ospelt,Bädal, Gamprin | 1. April 2015

Regierungsbilanz

Kein Wunder, dass das Behindertengesetz noch nicht angeglichen ist. Integration für Menschen mit Behinderung, da steht Liechtenstein erst am Anfang. Denn es gibt so viele Arten von Behinderungen, die auch dementsprechend eine Integrationsplanung brauchen. Es gibt genügend Kranke (wie Alkohol- und Drogensüchtige, die es aus bestimmten Gründen geworden sind). Die kann man nicht einfach zur Entziehungskur schicken und danach wieder in den normalen Alltag. Das Rückfallrisiko ist zu hoch. Hier braucht es andere Integrationsmassnahmen als die vorhandenen. Und das hat Liechtenstein nicht und die meisten kennen sich auch nicht aus. Nicht einmal die, die einen beraten. Denn da es keine Integration für Kranke und Behinderte gibt, kann auch niemand diese Menschen richtig gut beraten. Aber da dies ja auch wieder Geld kosten würde, nimmt man dieses Thema gar nicht ernst.
Dies obwohl sich die Schweizer hier sehr gut auskennen. Sie müssten nur mit denen zusammenarbeiten und nicht ein neues anderes Model heranziehen. Daher können Sie ja diese Themen gar nicht angehen.
Nach diesen Aussagen vom 26. März 2015. Wenn Sie schon keine Ahnung von den Menschen mit Nöten in Liechtenstein haben, wie wollen Sie noch die AHV retten? Überhaupt hat bei mir Ihre Regierungsbilanz (im «Volksblatt» vom 26. März) einiges Kopfschütteln ausgelöst. Vor allem ist das für mich der Beweis, dass Sie den falschen Job haben. Und das noch für zwei Jahre! Das heisst, Sie werden bis zu den Neuwahlen nur die AHV, Krankenkasse und Kinderbetreuung fertigstellen? Hauptsache, Integrationsstelle beim Passamt!

Susanne Ospelt,
Bädal, Gamprin

Teile diesen Leserbrief mit deinen Freunden

Leserbrief schreiben

Wie denken Sie darüber?
Titel
Text 0 / 2500 Zeichen
Weiter
Volksblatt Werbung