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Leserbrief

Eschner nehmen Stellung

Gemeinde Eschen,Bürgergenossenschaft Eschen | 27. März 2015

Lie-Arena

Gemeinsame Stellungnahme der Bürgergenossenschaft und der Gemeinde Eschen zur Medienmitteilung Lie-Arena: Die Gemeinde Eschen und die Bürgergenossenschaft Eschen haben sich umgehend des Anliegens der Initianten der Lie-Arena angenommen. Die Gemeinde hat sich um die ortsplanerischen Aspekte gekümmert, während die Bürgergenossenschaft die Verhandlungen betreffend das Baurecht geführt hat, weil diese Eigentümerin des Grundstückes ist. Dabei haben sich die beiden Organisationen gut abgesprochen.
Damit für die Initianten das Projekt auf Planungsebene griffig fassbar wurde, hat die Gemeinde Eschen mit den Ämtern auf Landesebene eine Koordinationssitzung durchgeführt, um nachfolgend die Anforderungen an das Projekt benennen zu können. Ziel war, bereits in einem frühen Stadium der Abklärungen die Machbarkeit zu festigen. Dies war der Gemeinde Eschen sehr wichtig, da das Gebäude in seinen Dimensionen aus-serordentlich ist und in einem sehr sensiblen Gebiet angedacht wurde. Diese sehr wertvolle Arbeit, welche notabene von den Initianten als gar nicht nötig erachtet wurden, konnte am 5. Dezember 2014 präsentiert werden. Es zeigte sich in dieser Besprechung, dass die Anliegen, welche zur Sicherung der Qualität sehr wichtig sind, auf wenig Verständnis bei den Initianten stiess.
Die Verhandlungen des Baurechtsvertrags fanden zwischen der Bürgergenossenschaft als Eigentümerin der Parzelle und Alexander Batliner statt. Die ersten Ergebnisse dieser Verhandlungen wurden nachfolgend in der Bürgergenossenschaft besprochen. Eine Genehmigung dieses ersten Verhandlungsergebnisses durch den Vorstand fand nie statt. Von einer Einigkeit mit der Bürgergenossenschaft kann also keine Rede sein. Gleichzeitig wurden diese ersten Verhandlungsergebnisse mit den anderen Baurechtsverträgen und Schätzungen verglichen. Dabei musste festgestellt werden, dass der Baurechtszins zu tief angesetzt ist.
Sämtliche Bemühungen, die ersten Ergebnisse im Prozess nochmals zu verändern, scheiterten an den total verschiedenen Vorstellungen betreffend Baurechtszins, Heimfall etc. Die Bürgergenossenschaft, aber auch die Gemeinde Eschen, haben zu gewährleisten, dass die verschiedenen Baurechtsverträge im Quervergleich Bestand haben und eine Gleichbehandlung erfolgt. Dies gehört eben auch zur Demokratie. Beim vorliegenden Verhandlungsergebnis war dies ganz klar nicht der Fall. Der bestehende Vorschlag fand im Vorstand der Bürgergenossenschaft keine Mehrheit. Da die politische Gemeinde in der Bürgergenossenschaft vertreten ist, war dem Vorstand eine Abstimmung zwischen den verschiedenen Interessensgruppen wichtig.
Die Bürgergenossenschaft, aber auch die Gemeinde Eschen, sind von der vorliegenden, einseitig verfassten Medienmitteilung vor den Kopf gestossen. Tatsache ist, dass sich die beiden Parteien in wesentlichen Punkten nicht einig wurden. Dabei ist es ein schlechter Stil, mittels einer Pressemitteilung einer Partei den schwarzen Peter zuzuschieben. Die Gemeinde und die Bürgergenossenschaft wollten diesem Projekt auf die Sprünge helfen, jedoch unter dem Aspekt der Interessenwahrung aller Partner sowie unter Berücksichtigung der demokratischen Spielregeln.

Gemeinde Eschen,
Bürgergenossenschaft Eschen

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