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Leserbrief

Erste Schritte zum Frieden

Sr. Alma Pia, ASC,Kloster, St. Elisabeth, Schaan | 14. März 2015

Glaube

Haben Sie schon Säuglingen zugeschaut, die erste Schritte versuchen? Daran dachte ich, als ich hörte, dass Ausländer, die 2015 ihr Geld in CH-Banken horten wollen, Zinsen zahlen müssen. Auch Deutschland hat schon die Bankzinsen für Einlagen über eine Million drastisch gesenkt. Bald wird auch die Verteilung auf mehrere Konten von 999 999 nicht mehr greifen.
Schweizer verlangten – bisher ohne Erfolg – dass der Unterschied zwischen dem höchsten und tiefsten Lohn nicht 1:12 übersteigen darf. Auch Mindestlohn für nicht Verdienende sollte allen über 18 das Überleben sichern. Wann wird das Wirklichkeit für alle arbeitslosen und arbeitsunfähigen Bewohner unseres Planeten? Dieser schreit schon lange, weil ihm die Wegwerfgesellschaft laufend mehr stiehlt, als er nachliefern kann.
Gott schuf alles gratis für seine Menschenkinder. Diese aber, die laut Propheten «nicht mehr Söhne sind», verderben das Gesunde und vermarkten seine lebensnotwendigen Geschenke – sogar Wasser!
Wenn ein Fussballer für Millionen «gekauft» wird, erniedrigt ihn das zur Ware; Frauen und Kinder werden im erniedrigenden Menschenhandel billig gekauft und teuer verkauft …
Und das geschieht unter Getauften, die wissen oder doch wissen sollten, dass Christus uns um den Preis seines Blutes «losgekauft» hat.
Freuen wir uns über die Gehversuche zur Gerechtigkeit durch Teilen, zur Bewahrung der Schöpfung durch Drosselung der Produktion und der Abfälle, was den Frieden erst möglich macht. Einfaches Leben verhindert auch das erschreckende Übergewicht und viele Krankheiten. «Das wäre Fasten, wie Gott es will.»

Sr. Alma Pia, ASC,
Kloster, St. Elisabeth, Schaan

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