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Leserbrief

Liebe Frauen,

Sr. Alma Pia, ASC,Kloster St. Elisabeth, Schaan | 7. März 2015

Glaube

freut ihr euch über den Weltfrauentag im Vatikan? Den Glauben und das Beten lehren ist unsere Aufgabe. Am 26. Januar 2015 erinnerte Papst Franziskus in der Homilie, dass schon Paulus seinen Schüler Timotheus ermahnte, am aufrichtigen Glauben festzuhalten, den er von seiner Mutter und Grossmutter gelernt hatte.
Als wir Schwestern von St. Elisabeth vor 20 Jahren unsere Arbeit in Sibirien begannen, sagte uns der junge Bischof Werth überzeugt: «Heute können nur Grossmütter den Glauben vermitteln.»
Glaube ist Geschenk des Hl. Geistes. Er übersteigt alles Wissen. «Warum vermitteln Frauen den Glauben?», fragte der Papst am Weltfrauentag 2014 im Vatikan und antwortete: «Ganz einfach deswegen, weil uns eine Frau Jesus gebracht hat. Er wollte eine Mutter haben.» Dann fragte der Papst: «Sind sich die heutigen Frauen bewusst, dass die Vermittlung des Glaubens ihre Aufgabe ist?» Jede Gabe ist Aufgabe!
Hat die Werte-Revolution von 1968, die sich gegen jede Autorität aufbäumte, den Müttern die Freude und den Mut «gestohlen», mit ihren Kindern zu glauben und zu beten, solange ihre Herzen noch danach hungern?
Der Papst fuhr weiter: «Wenn wir nicht täglich das Geschenk des Glaubens beleben, verwässert sich der Glaube und wird vielleicht zum Kulturgut oder Wissen … Glaube ist aber Kraft, gelebte Liebe … Jeden Tag müssen wir unseren gelebten Glauben erneuern oder doch den Hl. Geist bitten, dass mein Glaube reiche Früchte bringt.» Wir alle müssen «die Asche von der Glut wegblasen», riet der frühere Abt von Einsiedeln. Papst Franziskus tut es sehr mutig! Die österliche Busszeit ist eine besonders geeignete Zeit dafür.

Sr. Alma Pia, ASC,
Kloster St. Elisabeth, Schaan

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