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Leserbrief

Aufklärung – Das geschah 2009

Mathias Ospelt, Sekretär PEN-Club, Mareestrasse 10, Vaduz | 5. März 2015

Vorgänge beim PEN-Club

Bezugnehmend auf den Leserbrief von Eva Rieger vom 3. März 2015 (erschienen im «Liechtensteiner Volksblatt»): Es ist richtig, dass im Jahr 2009 vier (nicht fünf) Mitglieder den PEN-Club Liechtenstein verliessen. Dies ist in einem Verein, dessen Mitgliedschaft auf Freiwilligkeit basiert, nichts Besonderes. Ebenfalls ist es richtig, dass sich unter diesen vier Personen zweifelsohne prominente, gute und verdiente Mitglieder befanden, deren Austritte in einzelnen Fällen sehr bedauert wurden. Andererseits ist es aber auch so, dass damals 30 nicht weniger prominente, gute und verdiente Mitglieder im Verein verblieben sind, die den Vereinszweck über anderes stellten. Letztlich steckte ja in jedem der vier Austritte eine eigene Geschichte. Tatsache ist auch, dass im Jahr 2009 ein Mitglied aus dem Verein ausgeschlossen werden musste, da es sich über ein halbes Jahr lang erkenntnisimmun und einsichtsresistent eine eigene Wahrheit zusammengeschustert hatte, die letztlich auf blanker Rechthaberei basierte, die sich kein Jota um Statuten, Fakten und Genauigkeit scherte. Da dieser Unfug auch in die weite Welt hinausgetragen wurde, war im Oktober 2009 für den Vorstand und die an der Herbstsitzung anwesenden Mitglieder der Zapfen ab. Endgültig.
Damals wie heute bestreitet Frau Rieger, aus dem Verein ausgeschlossen worden zu sein. Wenn das für sie den privaten Alltag angenehmer macht, ist das in Ordnung. Ermüdend ist aber, dass sie die Mär, sie sei von sich aus ausgetreten, weiterhin öffentlich verbreitet. So in ihrem gestrigen Leserbrief und so unter anderem in der «NZZ am Sonntag» (und nicht wie fälschlich erwähnt in der «NZZ»), in der im Sommer 2010 (!) auf Betreiben von Frau Rieger – passend zur Saure-Gurken-Zeit – in einem Beitrag, der vor Fehlern und Ungenauigkeiten nur so strotzte, auf eine rein vereinsinterne Angelegenheit Bezug genommen wurde, die zu diesem Zeitpunkt schon längst abgeschlossen war. Es überrascht nicht, dass sich Frau Rieger in ihrem gestrigen Leserbrief auf diese Meisterleistung des Sonntags-Journalismus bezieht. Sie war ja die einzige Quelle der sogenannten «Tatsachen»! Mehr muss man dazu beim besten Willen nicht mehr sagen.

Mathias Ospelt, Sekretär PEN-Club, Mareestrasse 10, Vaduz

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