Leserbrief

Stellungnahme zum Leserbrief von Ernst Risch

Leo Kranz, Castellstrasse 30 Nendeln | 23. Februar 2015

Liechtenstein Marketing

Bei einem Interview in 1FLTV vom 12. Februar 2015 bin ich mit verschiedenen Fragen zur Vermarktung der EYOFs und Sport allgemein befragt worden. Zu den damals geäusserten Aussagen stehe ich nach wie vor. Nachzuschauen auf www.1FLTV.li. Ob die von mir damals gemachten Äusserungen als Kritik oder wie in der LIEWO zu lesen «... an den Pranger stellen» oder auch als Verbesserungsvorschläge verstanden werden können, überlasse ich gerne den Zuhörern. Nachdem Herr Risch am letzten Freitag in einem Leserbrief (8 Tage nach meinem Interview) erklärt hat, wie überrascht er über meine kritischen Worte ist, stellen sich mir einige Fragen:
1. Wäre es nicht die Aufgabe von Lie-Marketing im Vorfeld von Events über Ziele und Synergienutzungsmöglichkeiten intensive Gespräche mit den Partnern und Organisatoren zu führen, damit im Nachhinein eine gemeinsame Beurteilung über Erfolg oder Misserfolg gefunden werden könnte? Es sollte nicht notwendig sein, dass sich Lie-Marketing mit ihren ca. 13 Mitarbeitern in Leserbriefen für geleistete Tätigkeiten rechtfertigen muss.
2. Wie denkt der verantwortliche Verwaltungsrat über die Zusammenarbeit von Lie-Marketing mit möglichen Werbeträgern bzw. Partnern?
3. Wäre es nicht sinnvoll, wenn Lie-Marketing eine Umfrage bei Kulturinstitutionen, Wirtschafts-, Sportverbänden etc. machen würde über die Zufriedenheit der Lie-Marketingaktivitäten?
Zu den EYOFs ist zu sagen, dass der Sport mit ihren Hunderten von freiwilligen Helfern und mithilfe des Fürstenhauses, vor allem auch durch Prinzessin Nora eine einmalige Gelegenheit geschaffen hat, um Land und Leute in Liechtenstein und Vorarlberg ein positives Image zu geben. In der Organisation zusammen mit dem ÖOC und Vorarlberg waren wir immer ein gleichwertiger Partner, wo beide Länder die gleichen Möglichkeiten hatten, bei unseren Gästen/Delegationen aus 45 Europäischen Ländern und 160 Pressevertretern aus 22 Ländern einen bleibenden und nachhaltigen positiven Eindruck zu hinterlassen. Ich bin stolz darauf, mit welchem grossartigen Einsatz in unzähligen Stunden auf sympathische Weise unsere freiwilligen Helfer dies geschafft haben. Wie solche und ähnliche Gelegenheiten zukünftig von Lie-Marketing genutzt werden bleibt deren Sache.
Ich werde auch weiterhin die Meinung vertreten, dass eine intensive persönliche Kommunikation unserem Land die Möglichkeit gibt, zukünftige Chancen zu nutzen ganz nach dem Motto: «Wenn es einen Weg gibt, etwas zu verbessern, ist es unsere Aufgabe, ihn zu finden.»


Leo Kranz,
Castellstrasse 30 Nendeln

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