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Leserbrief

Nutztierhaltung in Nachbars Garten

Barbara Vogt,Täscherlochstrasse 19, Triesenberg | 16. Januar 2016

Aufruf

In der kalten Nacht vom 13. Januar 2016 wurde eine weisse Ziege auf der Hopmasbünt, Balzers, schutzlos der Witterung überlassen und ausgesetzt. Bereits am darauf folgenden Vormittag wurde das arme Tier von einem Fremden in Obhut genommen. Der Tierfreund dürfte allerdings schnell gemerkt haben, dass er nicht viel von der Ziege haben wird. Milch gibt sie nämlich keine. Auch Fleisch wird sie nicht abwerfen. Das Tierchen leidet an gestörter Futter- und Wasseraufnahme. Urin- und Kotabsatz sind erschwert. Ein Besuch beim TA wird keine Besserung bringen. Die Ziege sollte darauf aufmerksam machen, dass es schön ist, wenn sich Erholungssuchende an weidenden Tieren erfreuen, mir aber langsam das Verständnis dafür fehlt, jährlich beim ALKVW oder gar beim Tierschutzverein angezeigt zu werden. Meinen Ziegen fehlt es an nichts. Sie haben ganzjährig einen grossen Wagen als Unterstand und werden bei Bedarf mit Heu zugefüttert. Da die Anzeiger offensichtlich wissen, wem die Tiere zuzuordnen sind, könnte ja auch direkt beim Halter nachgefragt werden. Das Halten von Nutztieren im Freien ist artgerecht und wünschenswert. Wer sich dafür interessiert, kann sich im Internet aufr www.llv.li/#/11015/haltung-von-nutztieren-im-freien darüber informieren. Übrigens würde es mich freuen, wenn die Plastikziege den Weg auf die Hopmasbünt oder in ihren Stall wieder finden würde.

Barbara Vogt,
Täscherlochstrasse 19, Triesenberg

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