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Leserbrief

Der gemeinsame Weg

Patrik Dentsch,Poliweg 12, Ruggell | 11. Februar 2015

Radfahrer und Hunde

Dieser Leserbrief ist als Antwort bzw. Ergänzung auf den Leserbrief von Beat Hasler, «Vaterland»-Ausgabe vom 10. Februar 2015 («Radfahrer kontra Hundehalter») zu betrachten. Hier ein paar Bitten und Vorschläge an die Radfahrerkolleginnen und Kollegen sowie auch Hundebesitzer:
An die Radfahrer: Jedes Rad sollte meines Wissens nach eine Fahrradklingel besitzen bzw. es muss eine funktionierende vorhanden sein.
Benützt doch bitte diese, um die Mitbenutzer des Weges frühzeitig zu warnen, gerade wenn man von hinten herangefahren kommt, ist dies doch sehr zu empfehlen, erst recht bei Hundehaltern, die Gassi gehen. Eine Verlangsamung der Fahrt kann hier auch Schlimmeres verhindern. Dieses Vorgehen ist auch bei Verkehrsteilnehmern zu empfehlen, die einen nicht sehen oder wahrnehmen (können). Zudem wäre ich als Fahrrad- und Autofahrer sehr froh, wenn die Radfahrer den Radweg und nicht das Fussgängertrottoir benutzen würden. Hier wäre es auch noch sehr hilfreich (und vor allem unfallverhindernd), wenn diese dann auch auf der richtigen Strassenseite in die richtige Richtung fahren würden. Speziell in Ruggell fällt mir das sehr häufig auf und ich hatte schon einige Beinaheunfälle erleben müssen; überdies sind sich hier leider die meisten erwachsenen Damen zu schade («ja aber Haare!»), einen Helm zu tragen. Wir Erwachsene haben eine Vorbildfunktion für unsere Kinder, vergesst das bitte nicht.
Nun zu den Hundebesitzern: Bitte benutzt doch die Robbydogs, es ist besser für alle, auch für die Umwelt. Zudem empfehle ich bei Hunden, die dem Herrchen nicht wirklich gehorchen, diese zumindest auf gemeinsamen Fussgänger- und Fahrradwegen anzuleinen. Und sollte es dann dochmal zu einem Zwischenfall kommen, was durchaus auch bei geschulten und trainierten Hunden vorkommen könnte, dann seit doch bitte alle vernünftig und lasst das gegenseitige Beschimpfen, denn es bringt nichts. Hier wäre es besser, einander zu helfen und dann eventuell gemeinsam einen Kaffee oder «heissi Schoki» trinken zu gehen (o.k., dass dies passieren wird, ist eher unwahrscheinlich, man darf es sich aber vorstellen).
Zu guter Letzt: Wir in Liechtenstein haben den absoluten Luxus, solch tolle Fussgänger- und Radwege zu haben, die auch im Winter (zumindest hier in Ruggell) geräumt und gepflegt werden. Seien wir also doch froh und glücklich darüber, dass wir diese Wege gemeinsam und evtl. in der Gemeinschaft benützen können.

Patrik Dentsch,
Poliweg 12, Ruggell

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