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Leserbrief

Der Koran macht alle noch «Schlapp»

Jo. Schädler,Eschnerstrasse 64, Bendern | 11. Februar 2015

Islam-Debatte

Mohamed Elghazzali aus Feldkirch beginnt seinen Leserbrief von vergangener Woche mit dem Titel «Der Koran ruft nicht zum Töten auf» etwas flott und mahnend mit den Worten: «Lassen wir in der Diskussion mal alle Bezüge auf Personen weg und reden nur über die Sache.» Um aber schon im zweiten Satz munter auf Manfred Schlapp einzuschlagen und ihn schon gleich mal als den Täter einer Hetzjagd gegen den Islam zu verurteilen. So stellt er ihn grad auch noch auf die gleiche Stufe wie radikale Islamisten und spricht ihm ab, die Geschichte des Islam überhaupt zu kennen. Nachher versteigt er sich auch noch in die Aussage, der Koran lehre Friede und Achtung vor dem Menschen, um ein paar Sätze später über die Jahrhunderte alte Fehlentwicklung des Islam zu schreiben. Noch weiter sagt er dann, der Koran wäre das richtige Mittel, den Islamisten ihren katastrophalen Weg aufzuzeigen. Dann mahnt er noch, man müsse in Liechtenstein wegkommen von persönlichen Beleidigungen und Ressentiments und die Debatte versachlichen. Und er mahnt auch an, der Westen müsse sich mit der desaströsen Politik im Nahen Osten und mit der Immigration auseinandersetzen.
Nun, im Nahen Osten leben vor allem Islamisten aller Couleur und seit es den Nahen Osten gibt, hauen diese wild wie die Berserker aufeinander ein. Friedensbemühungen des Westens scheitern schon deshalb, weil die da unten meist selbst nicht wissen, wer nun gegen wen ist und wer in welchem Namen sich das Recht heraus nimmt, dem andern ein paar Kugeln um die Ohren sausen zu lassen. Ja und mit den Immigranten ist das halt auch so eine Sache und wird wohl für immer schwierig bleiben. So lange es Leute wie den Erdogan aus dem Nahen Osten gibt, der seine Landsleute, die in Deutschland leben, ermahnt, sie sollten sich nicht integrieren, sondern parallele Gesellschaften anstreben.
Auch erwähnt Herr Elghazzali, der Koran verlange Respekt und Achtung vor anderen Glaubensrichtungen. Wie ist es dann möglich, dass es in der Türkei 98 Prozent Islamisten und nur 2 Prozent andere Glaubensrichtungen, Tendenz sinkend, gibt. Wie wir wissen, haben vor allen Christen dort unten einen sehr schweren und oftmals auch lebensbedrohlichen Stand. In Vorarlberg wollen die dort lebenden Türken einen eigenen Friedhof haben. Und zwar ist das so, dass ein toter Muslim nicht in der gleichen Erde begraben werden darf, wo schon ein Ungläubiger drin verfault ist, weil dann die Erde unrein wäre. So viel zum Thema Respekt und Achtung vor Andersgläubigen.

Jo. Schädler,
Eschnerstrasse 64, Bendern

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