Leserbrief

Sparwut, Sozialabbau und Grenzgänger-Quellensteuer

Kurt H. Elsensohn,Haldenstrasse 19d, Triesen | 7. Februar 2015

DBA mit der Schweiz

Der staatliche Zuschuss an die Krankenkasse wird laufend gekürzt, die Krankenkassenprämien dauernd und der Selbstbehalt bei der Krankenkasse soll erhöht werden. Das Weihnachtsgeld für die Rentner (obwohl die Rentenzahlungen gemäss Aussagen der AHV für die nächsten 10 Jahre gesichert sind und die Rentenkasse so voll wie nirgendwo auf der Welt ist) soll abgeschafft werden, das Rentenalter sowie die Beiträge sollen erhöht werden. Nachdem die Liechtensteiner Bevölkerung überall sparen muss, verzichtet die Regierung im gleichen Atemzug gemäss eigenen Angaben auf Einnahmen in der Höhe von ca. 20 bis 25 Millionen (ich denke, es sind eher 30 bis 40 Millionen) bei der Besteuerung der 10 000 Schweizer Grenzgänger. Obwohl diese Besteuerung praktisch international üblich ist und die Schweiz bei Grenzgängern keinerlei Hemmungen hat, Quellensteuern zu verlangen, hat unsere Regierung dem massiven Druck der politischen Klasse der angrenzenden Kantone nachgegeben und will auf diese Steuereinnahmen verzichten. Ich bin gespannt, wo die Regierung diese fehlenden Millionen, die schon verplant sind, wieder einnehmen will und welche neuen Belastungen damit auf die Bevölkerung zukommen.

Kurt H. Elsensohn,
Haldenstrasse 19d, Triesen

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