Leserbrief

Verstaubte Ansichten!

Hans Mechnig,Tröxlegass 46, Schaan | 17. Januar 2015

Gleichberechtigung

Im Ernst, Frau Marxer? Das mit den verstaubten Ansichten weiss ich schon lange selber. Ist das wirklich alles, was Sie mir sagen können? Das wäre dann enttäuschend wenig. Wirklich? Absolut nichts Neues? Das Problem ist, dass es mir nie wirklich gelungen ist, den elementaren Fehler in diesen verstaubten Ansichten zu finden. Wenn ich ehrlich bin, ist es in Gottes Namen halt leider wirklich so, dass ich beispielsweise der Überzeugung bin, dass es schlecht ist, wenn ein Staat über die Politik Einzel-, Sonder- und Gruppeninteressen bedient und Einzelne, Gruppen oder wen auch immer mit grösseren und kleineren Privilegien, welcher Art auch immer, ausstattet. Staaten, die sich auf dieses Spiel einlassen, entwickeln sich über kurz zu Unrechtsstaaten. Dass das zwangsläufig so sein muss, kommt erschwerend dazu. Entsprechend finde ich es nicht gut, wenn Einzelne oder Gruppen Vorrechte, Sonderrechte und Privilegien einfordern. Ich finde es nicht gut, wenn Leistungen eingefordert und in Anspruch genommen werden, für die dann unbeteiligte Dritte unter Androhung von Zwang und Gewalt zu bezahlen haben. Ich finde es nicht gut, die Verantwortlichkeiten ständig bei anderen zu suchen und – direkt oder indirekt – pauschale Anschuldigungen zu erheben. Ich weiss nicht, aber das alles ist mir einfach zutiefst zuwider. Deshalb ist mir euer Forderungskatalog zutiefst zuwider. Deshalb befürchte ich auch, dass der Staub bei mir noch lange liegen bleibt. Da wird man nicht viel machen können, befürchte ich.

Hans Mechnig,
Tröxlegass 46, Schaan

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