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Leserbrief

Einheit macht stark

Sr. Alma Pia, ASC,Kloster St. Elisabeth, Schaan | 17. Januar 2015

Glaube

Das gilt auf allen Gebieten, heute global. Wer überleben will, muss global gerecht denken und lokal richtig handeln. Alle sind wir Lehrlinge in Religion, Politik, Wirtschaft und Bewahrung der Schöpfung.
Die Migration mischt Arme mit Reichen, Christen mit Muslimen ... Nur wenn wir einander ehrlich wohl-wollen, voneinander das Gute lernen, gerecht teilen, schaffen wir eine lebbare Zukunft.
Wir feiern das 3. Jahr des Konzilsjubiläums. Benedikt XVI. gestaltete mit anderen Konzilsberatern schon damals «theologisch» interreligiöse Beziehungen. Damals hat sich die Stellung der kath. Kirche zu anderen Religionen grundlegend geändert: In NA (Verhältnis der Kirche zu anderen Religionen) heisst es: «Die kath. Kirche lehnt nichts von alldem ab, was in diesen Religionen wahr und heilig ist.»
Spirituell Verwurzelte sind in der globalen Krise Hoffnungsträger für Frieden und für Bewahrung der Schöpfung, unabhängig von Alter und Gesundheit! «Way of Hope» weiss, dass das Gebet aller Altersstufen und Glaubensbekenntnisse ebenso wirksam ist wie das konkrete Tun. In Österreich engagieren sich 40 Prozent aller Jugendlichen sozial! Das Wunder im Bergwerk von Chile könnte uns lehren, dass wir kreativ die Menschen aus der Sinn- und Hoffnungslosigkeit in das Licht der Frohen Botschaft holen können. J. Riegler meint: «Es ist höchste Zeit, dass wir die Ideologie von Gier und Egoismus, von Fusionen und Bonis ablegen.» Die Politik darf nicht der Wirtschaft auf Kosten des Volkes gehorchen. Der Materialismus hat Gott über Bord geworfen, den Glauben in die Sakristei verbannt; aber Jesus ist der Retter! Er braucht Menschen, die ihm Herz, Hände, Füsse und Mund leihen …

Sr. Alma Pia, ASC,
Kloster St. Elisabeth, Schaan

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