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Leserbrief

Freiwilliges BMM des Landtags zum Letzten

Landtagsfraktion der Freien Liste | 16. Dezember 2014

655 Franken gesammelt

Auch dieses Jahr haben einzelne Mitglieder des Landtags eine freiwillige Aktion der Freien Liste unterstützt und in eine Mobilitätskasse eingezahlt, wenn sie den motorisierten Individualverkehr (kurz: MIV) für die Anfahrt an Landtagssitzungen benutzt haben. So legten die Abgeordneten und Stellvertreter der FL, drei VU- und drei FBP-Abgeordnete freiwillig jeweils einen «Fünfliber» in eine Kasse, wenn sie das Auto oder den Töff benutzten. Gesamthaft sind 655 Franken zusammengekommen, die dem Liechtensteinischen Entwicklungsdienst (LED) für sein Engagement in der Republik Moldau gespendet werden.
Bedauerlich ist, dass sich eine Landtagsmehrheit weiterhin mit vorgeschobenen Begründungen gegen eine eigene Beteiligung am betrieblichen Mobilitätsmanagement (BMM) der Landesverwaltung sträubt. Die überparteiliche Initiative zur Eingliederung des Landtags ins BMM von Abgeordneten der FL, VU und FBP wurde im November-Landtag von einzelnen anderen Abgeordneten als deplatziert, ja gar als Schildbürgerstreich qualifiziert und schliesslich mehrheitlich abgelehnt. Das Landtagspräsidium sah sich ebenfalls nicht in der Lage, hierzu einen praktikablen Vorschlag auszuarbeiten und empfahl dem Landtag lediglich, die freiwillige Aktion weiterzuführen.
Eine verbindliche Eingliederung in das BMM der Landesverwaltung wäre ohne nennenswerten Mehraufwand durchführbar gewesen. Schade, dass eine Landtagsmehrheit seine Vorbildfunktion weiterhin nicht wahrnimmt und nicht willens ist, verbindlich 1.50 Franken pro Tag für das Benutzen eines reservierten Parkplatzes zu bezahlen.

Landtagsfraktion der Freien Liste

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