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Leserbrief

Der Fall «Grüne Moschee»

Hermy Geissmann,Matschilsstrasse 20, Triesen | 2. Dezember 2014

Artikel in der «LieZeit»

Vor Jahren besuchte ich anlässlich eines vom Bildungshaus Gutenberg organisierten Anlasses die «Grüne Moschee» in Triesen. Wir wurden sehr freundlich aufgenommen und gastlichfreundlich bedient. Ich hatte damals einen sehr guten Eindruck und fand den Besuch bereichernd und spannend. Daher finde ich es wirklich begrüssenswert, dass Schulklassen im Rahmen des Religionsunterrichtes mit solchen Besuchen einen Eindruck einer anderen Religion erhalten. Nur frage ich mich: Beruht dies auf Gegenseitigkeit und besuchen Muslime respektive Jugendliche anderer Religionen auch unsere christlichen Kirchen?
Laut der «LieZeit» vom November besuchte eine Realschulklasse die «Grüne Moschee» in Triesen. Anlässlich dieses Besuches habe der Übersetzer des Imams eindeutig seine radikal-islamische Einstellung gezeigt. Beim anschliessenden privaten Gespräch mit dem Lehrer habe er negative Äusserungen über das Christentum gemacht und sogar für die Einführung der Scharia in Liechtenstein plädiert. (Die Scharia ist das Gesetz des Islam und umfasst als solches die unfehlbare Pflichtlehre im gesamten religiösen, sozialen, privaten und politischen Leben.) Nachdem der betreffende Lehrer das Schulamt und dieses in der Folge die Polizei verständigte, wurde mit den Verantwortlichen der «Grünen Moschee» und dem Verein der Islamischen Gemeinschaft Kontakt aufgenommen. Laut dem Artikel in der «LieZeit» haben sich diese von den Äusserungen ihres Übersetzers distanziert und dieser habe einen Verweis erhalten.
Nur einen Verweis dafür, dass er seine radikal-islamische Einstellung und sein Plädoyer für die Einführung der Scharia in Liechtenstein nicht öffentlich zeigt oder äussert? Ich bin schockiert. Was haben wir uns da nur eingebrockt. Als Seniorin bin ich in Sorge, mit was für Problemen sich die nächsten Generationen auseinander setzen müssen.

Hermy Geissmann,
Matschilsstrasse 20, Triesen

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