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Leserbrief

Abtreibungsförderer schaden sich selbst

Urs Kindle, Binzastrasse 51, Mauren | 2. Dezember 2014

Glaube

In dieser Woche wird sich der Landtag wieder mit dem Thema Abtreibung («Revisionsvorlage zum Schwangerschaftskonflikt») beschäftigen. Dazu ein paar Bemerkungen: Einer der wesentlichsten Grundsätze des Satanismus ist der folgende: Der Mensch, sein Wille, seine Wünsche und Begierden stehen im Zentrum; der Mensch ist hierbei das Mass aller Dinge. Es wird dabei gar von einer Selbst-Vergöttlichung des Menschen gesprochen. Dementsprechend: Anton L.V., der vorherige oberste Chef der offiziellen Kirche Satans, erklärt auf der offiziellen Website: «Da der Satanismus in erster Linie eine Religion des Selbst ist, gilt (bei dieser Religion), dass der Einzelne und seine persönlichen Bedürfnisse zuerst kommen.» Wen wundert’s also, dass der jetzige Chef der Kirche Satans (Magus P. G.) sich im Interview für das Recht auf Abtreibung ausspricht? Da wird nur ans Ich gedacht, nicht jedoch an das ungeborene Kind, das getötet wird.
Alle Abtreibungen folgen den gottverachtenden, egozentrischen Prinzipien des Satanismus: Der Mensch stellt sich über Gottes Gebote («Du sollst nicht töten»), macht sich zum Mass aller Dinge, macht sich zum eigenen Gott, indem er in grausamster Weise über das Leben des ungeborenen Kindes entscheidet. «Entkriminalisierung der Frau»? «Aufhebung des Weltrechtsprinzips»? «Ergebnisoffene Beratung»? Tönt gut, ändert jedoch nichts an der Tatsache, dass dies alles zu (noch mehr beziehungsweise zu noch krasseren) Abtreibungen ermuntert. Und dass es sich bei jeder Abtreibung um das grausige Töten eines ungeborenen Kindes handelt. Zitat: «Der Satan präsentiert die Dinge, als seien sie gut, doch er will die Zerstörung der Menschheit, auch unter dem Vorwand‚ humanistischer Motivationen (Beweggründe)» (Offizielles Kirchenblatt «In Christo», Nummer 21, Seite 4, 3. Oktober 2014). Auch die Bibel warnt davor, dass sich das Böse als Gutes tarnt (2. Kor. 11:14).
Zu den Abtreibungsförderern gehören auch diejenigen, die (bewusst oder unbewusst) nicht hinter die täuschende Fassade der dämonischen Abtreibungsthematik blicken. Sie sind Mitläufer, die sich zu Marionetten des Bösen machen. Das Argument, man habe von allem nichts gewusst, gilt nicht. Denn man kann sich informieren. Ich möchte mich hier nicht zum Richter machen, doch mir schaudert vor den schlimmen Veränderungen im Namen des Guten.
Es sei mir die Aussage erlaubt: Die innere Warnung von Garabandal rückt näher und näher – mit Sicherheit. Wahrlich ein Motivationsgrund, Rückgrat zu zeigen.

Urs Kindle, Binzastrasse 51, Mauren

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