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Leserbrief

Meine Damen und Herren der Regierung: So geht es nicht!

Monika Gassner, Vaduz | 27. Oktober 2014

Ich schäme mich wirklich für die Regierung und diese Personen, die das jetzige Chaos zu verantworten haben.
Ich danke Frau M. Hämmerle für den Leserbrief vom 24. Oktober (… denn es ist leichter, nach oben zu lecken und nach unten zu treten). Es ist wirklich eine Schande, dass ihr von der Regierung nur immer dort kürzt, wo es solidarisch gesehen absolut nicht angebracht ist, aber ihr noch einen 13., 14. und vielleicht auch noch 15. Lohn erhaltet, zuzüglich Bonus. Also keine schlechte Idee von Frau Hämmerle, bei Benannten einzusparen. Euch würde es nicht wehtun, wenn ihr mal eine Lohnkürzung bekommt. Im Gegenteil: es holt euch vielleicht wieder einmal auf den Boden der Tatsachen zurück!
Ich danke auch Herrn M. Negele für den Leserbrief vom 25. Oktober und finde die Worte: «Die Qualität einer Gesellschaft kann man daran messen, wie sie mit den Schwächsten umgeht», absolut treffend!
Danke auch an Dr. Alexander Reis, der auch versucht, unserer Gesellschaft die Augen zu öffnen und nicht immer alles einfach stillschweigend hinzunehmen, denn wenn wir uns jetzt nicht zur Wehr setzen, dann hatte Bertolt Brecht recht, indem er einst sagte: «Die Bürger werden eines Tages nicht nur die Worte und Taten der Politiker bereuen, sondern auch das furchtbare Schweigen der Mehrheit!» Also herzlichen Dank all jenen, die sich für die «Schwächeren» einsetzen!
Bezüglich Krankenkasse (KK): Ich denke auch, dass wenn jene bevorzugt werden, die die KK nicht oft beanspruchen und dafür weniger einzahlen müssen, dass das angebliche Loch von X-Mio-Franken noch grösser wird, denn: Nur der kann helfen, wer zu viel hat! Wenn ich nichts habe, kann ich auch nichts geben – bei Herrn Pedrazzini ist das vielleicht jetzt auch mal angekommen.
Ich hatte auch bei meinem letzten Leserbrief Herrn Pedrazzini aufmerksam gemacht, wo man einsparen könnte (Arzneimittel, Verträge mit Spitälern und Rehakliniken etc.), aber nur stur bei seinen Aussagen zu bleiben, die zum Teil nicht einmal mit anderen besprochen wurden und nicht gerechtfertigt waren, scheint mir nicht von grossem Nutzen zu sein. Man muss nicht noch diese Menschen bestrafen, die nichts dazu können, krank zu sein! Ich habe mir keinen Hirntumor gewünscht, andere keinen Brustkrebs, Prostatakrebs oder MS etc.
Kürzung beim LED (Entwicklungsdienst, Flüchtlinge); Rentner und Sozialempfänger können auch kaum von der Rente leben; dasselbe wer unverschuldet zum IV-Fall wurde; HPZ – ohne Worte – ein «No-Go»! LBA: ihr wollt immer, dass man auf ÖV umsteigt, aber wenn die Abos immer teurer werden, wie übrigens fast alles im Land, dann wird mal schnell aus dem «Paradies» ein Albtraum.
Vielleicht sollten bestimmte «Volksvertreter» einfach zurücktreten, die sich nicht mehr gewachsen fühlen, das Volk zu vertreten und nicht nur die Kohle kassieren wollen.
Sich aus den finanziell Schwachen den Staatshaushalt auszugleichen, so wie es in diesem Jahr geschehen ist und auch 2015 geschehen sollte (z. B. HPZ), ist eine wahre Zumutung!
Mein Zitat: «Schaue nicht nach unten, wenn du anderen nicht hoch helfen möchtest!»

Monika Gassner,
Vaduz

KVG-Reform

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