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Leserbrief

Befreiungstheologie ist gelebte Barmherzigkeit!

Sr. Alma Pia, ASCKloster St. Elisabeth, Schaan | 25. Oktober 2014

Jesus war der grösste barmherzige «Befreiungstheologe» aller Zeiten. Papst Franziskus begleitete die Befreiungstheologie in Lateinamerika von der Bischofs-Konferenz in Medellin bis heute. Ihre Sorge war die schreiende wirtschaftliche Ungerechtigkeit, welche die Armen immer ärmer und die Reichen immer reicher macht. Nach Jesu Beispiel beschlossen sie, sich für die Armen einzusetzen, gehorsam der Pastoralkonstitution des Konzils. Ihre Methode stammt von der katholischen Aktion der Jugend: sehen, urteilen, handeln. Viele Priester bezahlten – wie Jesus – ihre «Option für die Armen» mit dem Leben. Die Mächtigen – auch einzelne Bischöfe – nannten sie Marxisten.
Barmherzigkeit liess Papst Franziskus die Familien befragen, was die Kirchenleitung ändern müsste, um ihnen auf der ganzen Welt leben zu helfen. Denn Jesus kam als Erlöser!
Die Befreiungstheologie entwickelte sich bibeltreu weiter. Vor Kurzem lobte sie der em. Papst Benedikt und sogar der Glaubenswächter Kardinal Müller, nachdem er vor Ort die neue Seelsorge in Südamerika kennengelernt hatte. Loben genügt nicht, man muss es leben!
Papst Franziskus lebt die Option für die Armen strahlend und radikal, was natürlich nicht allen gefällt. Dass er mit der ungerechten Regierung in Argentinien verhandelte, um vielen Priestern die Ausreise zu erwirken und damit das Leben zu retten, verschwiegen die Medien, weil sie wissen, dass den Mächtigen die Kritik an den evangeliumstreuen Seelsorgern besser gefällt.
Das ist nicht neu. Weil Jesus mutig lehrte, was er lebte, «musste» er sterben. Seine Methode ist nicht Verurteilen, sondern barmherziges Vergeben. Das müssen wir alle täglich neu lernen und andere damit anstecken!

Sr. Alma Pia, ASC
Kloster St. Elisabeth, Schaan

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