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Leserbrief

Ergänzung zum neuen Verkehrskonzept

Otto Beck,Bergstrasse 119, Triesenberg | 18. Oktober 2014

Das von Herbert Lageder vorgestellte, beachtenswerte Verkehrskonzept kann noch bedeutend erweitert werden. Wir haben keinen Platz mehr für neue Schnellstrassen, die wir bei fast 20 000 Zupendlern doch so dringend bräuchten.
Wir haben aber den Rhein. Statt seine Dämme abzubrechen und den Kanal teilweise wieder zum Fluss werden zu lassen, machen wir es doch anders. Die Hälfte des Rheins gehört ja uns. Also bauen wir auf dieser Hälfte unsere Schnellstrasse von Balzers bis Ruggell. Der Rhein, zwischen seine Dämme gezwängt, ist von oben betrachtet, eh nur ein banaler Kanal. Wenn darauf wieder bunte Autos fahren – nicht wie heute nur schwarze, silberne, graue und weisse –, wird das frische Farbakzente im Rheintal setzen und ist ein Ersatz für die bunten Magerwiesen an den Dämmen.
Unter der Fahrbahn können wir zudem jede Menge Flusskraftwerke unterbringen.
Sie arbeiten unsichtbar, stellen keine Landschaftsverschandelung dar und brauchen daher auch keine UVP.
So lösen wir unser Verkehrsproblem für viele Jahrzehnte und gewinnen erst noch Energie.
Einen Haken hat die Sache aber. Bauen wir in jenem Tempo, in dem unsere zahlreichen Strassenbaustellen landauf, landab saniert werden, fahren die ersten Autos auf der Rheinschnellstrasse in etwa drei Generationen.
Und die alte, mit unzähligen Rossbollen verschissene Rheinbrücke Vaduz-Sevelen zünden wir an einem Funkensonntag an – wenigstens unsere Hälfte.

Otto Beck,
Bergstrasse 119, Triesenberg

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