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Leserbrief

Neues Verkehrskonzept Liechtenstein (NVL) – Teil 2

Herbert Lageder,Steineststrasse 48, Triesenberg | 16. Oktober 2014

Im Teil 1 meines Leserbriefs (erschienen im «Volksblatt» am 15. Oktober) hatte ich die Komponenten 1 bis 4 vorgestellt. Hier nun die weiteren Vorschläge 5 bis 11:
5. Aufhebung Fussgängerstreifen: Sämtliche Fussgängerstreifen, einige sind bereits aufgehoben, werden zurückgebaut. Da ca. 80 Prozent der Autofahrer vor dem Fussgängerstreifen anhalten, führt dies jeweils zu unerwünschten Staubildungen. Somit trägt dieser Rückbau zu einer wesentlichen Kapazitätserweiterung auf den Strassen bei. Mittelinseln werden dort, wo sie stören, entfernt.
6. Ausbau/Reduktion Strassen-/Radnetz: Mit den durch die Abschaffung der LIEmobil freiwerdenden Mitteln (14,5 Mio. Fr. pro Jahr) können die gewünschten Ausbaupläne (Bsp: Schaanwald – A 13, Umfahrung Vaduz Süd) problemlos finanziert werden. Einzelne Strassen können wegen des bald wieder reichlich vorhandenen Platzes auf unseren Strassen zurückgebaut oder verkleinert werden. Auf den Auf-/Ausbau des Radnetzes und die Optimierungen des Verkehrsnetzes für die Fussgänger wird verzichtet.
7. Parkplatzbewirtschaftung und betriebliches Mobilitätsmanagement sind hinfällig: Die Landtagsabgeordneten können weiterhin auf Gratisparkplätzen parkieren und sind nicht mehr dem Vorwurf «Wasser predigen und Wein saufen» ausgesetzt.
8. Die nicht mehr zwingend notwendig zu schreibenden Leserbriefe reduzieren den Papierverbrauch bei den beiden staatstragenden Landeszeitungen wesentlich. Der Regenwald wird es uns danken.
9. Durch die Umsetzung dieses Verkehrskonzeptes verschwinden wesentliche Stressfaktoren aus unserem Leben. Dies wird sich positiv auf die Gesundheitskosten auswirken. Auf die KVG-Revision kann verzichtet werden.
10. Die frei werdenden Busbuchten sowie die nicht störenden Mittelinseln werden im Projekt «Unser Dorf soll schöner werden!» als Blumenrabatten verwendet.
11. Diejenigen leidgeprüften Bürger, welche mit dem Fahrrad oder zu Fuss unterwegs sind, können wieder guten Gewissens auf ihr Auto umsteigen.
Sollten dem geneigten Leser Unstimmigkeiten in meinem Konzept auffallen, so bitte ich dringend um Rückmeldung via Leserbrief. Das Verkehrskonzept kann nur erfolgreich umgesetzt werden, wenn es breite Akzeptanz in der Bevölkerung findet. Allzeit gute Fahrt!

Herbert Lageder,
Steineststrasse 48, Triesenberg

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