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Leserbrief

Ungerechtfertigte Steuergeschenke

Pepi Schädler,Grosssteg 105, Triesenberg | 20. September 2014

Der Staatshaushalt kann nicht mehr finanziert werden. Die Steuereinnahmen werden wohl weiter zurückgehen, wenn nicht ein Wunder passiert. Trotzdem haben die Politiker beziehungsweise Parteien immer noch nicht den Mut, seit Jahrzehnten bestehende und ungerechtfertigte Steuergeschenke endlich abzuschaffen.
Vermögenserträge aus Geldvermögen, insbesondere Miet- und Pacht-erträge, müssen als Einkommen versteuert werden. Die Vier-Prozent-Sollertragssteuer auf dem Liegenschaftsvermögen war und bleibt eine Alibiübung. Es gibt keinen Staat in der OECD, in welchem die Vermögenserträge nicht als Einkommen zu versteuern sind. Gefragt nach dem Grund, geben Politiker immer wieder die folgende Antwort: Das ist bei uns ein politisches Problem oder das ist politisch nicht gewollt.
Was heisst das eigentlich? Ich könnte mir vorstellen, dass unsere ranghöchsten Liechtensteiner, das heisst, unser Staatsoberhaupt und unser Landtagspräsident gemeinsam eine Initiative starten, um das alte politische Problem aus der Welt zu schaffen. Gute Idee aus meiner Sicht. Was denken die Leser?
Verwendungszweck der beträchtlichen Steuermehreinnahmen könnte sein: Gesundheitswesen, Altersvorsorge. Auch Vermieter und Verpächter können alt und krank werden. Aber natürlich auch Politiker und Politikerinnen.
Wer wagt den ersten Schritt?

Pepi Schädler,
Grosssteg 105, Triesenberg

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