Volksblatt Werbung
Volksblatt Werbung
Volksblatt Werbung
Volksblatt Werbung
Leserbrief

Eine Anregung

Monika GassnerSchimmelgasse 4, 9490 Vaduz | 15. September 2014

KVG-Revision – wo bleibt der Solidaritätsgedanke? Das frag ich mich gerade auch! Ich finde, man bezahlt schon genug Krankenkassenkosten, es ist eh wieder erhöht worden, wie jedes Jahr! Und andere Familien haben auch nicht einfach so 3500 Franken locker. Es ist ja immer so einfach, alles zuerst mal beim kleinen «dummen» Bürger zu holen. Ich hoffe auf ein Referendum. Es kann doch nicht sein, dass man immer alles beim kleinen Mann holt! Es reicht! Ich gebe Ihnen gerne meine Anregung, Herr Pedrazzini: Politiker und andere in einer leitenden Position haben vielleicht ein gutes Gehalt, aber was ist mit all den Verkäuferinnen, Friseuren, Pflegern, denen, die im Service arbeiten, denen, die ein niedriges Einkommen haben? Was mit den Pensionisten oder Sozialhilfeempfängern? Selber schuld? Also bitte! Dann backen Sie doch Ihr Brot selber, oder schlachten Ihr Steak selbst. Vielleicht teilen Sie später Ihre Rente, aus Solidarität, oder jetzt schon das halbe Gehalt für Bedürftige, oder: Machen Sie doch auch mal die Pharma-Industrie verantwortlich, mit den überteuerten Medikamenten hier und in der Schweiz! Oder ist Ihnen die Nummer zu gross?
Oder gehen Sie mal die Verträge zwischen Krankenkasse und Spitälern, und vor allem Rehakliniken, durch, wo man meistens an einem Morgen entlassen wird, aber einen vollen Tag verrechnet, trotz keiner erbrachten Leistung. Auch könnte man an der Abgabe der Medikamente einsparen, in dem ein Arzt dem Patienten keine ganzen Packungen aufdrückt, sondern nur das, was er benötigt, was in anderen Ländern schon Standard ist.
Aber auch die Krankenkasse sollte sich in der Pflicht sehen, Abrechnungen für den Patienten detailliert darzustellen! So, dass der Patient auch eine Kontrolle über Mengenabgabe und anderes hat und allenfalls einen Fehler melden kann. Und wenn Sie meinen, Herr Pedrazzini, wir müssten sorgfältiger und verantwortungsvoller mit unserer Gesundheit umgehen: Ich glaube, keiner will Krebs, oder sonst eine Krankheit, die man nicht heilen kann. Wir hier im Rheintal haben die höchste Brustkrebsrate schweizweit und ich frage mich: Weshalb und warum? Auch sind es oft Hirn-, Lymphe- und Lungentumore. Sind die «Strahlen» schuld, oder hat es eventuell auch etwas mit der Verbrennung in Buchs zu tun, mit Giftstoffen? Essen wir zu viel Fleisch von Tieren, die mit Antibiotika und Kraftfutter zugefüttert werden, und Gemüse, welches mit Pestiziden versetzt ist, oder arbeiten wir uns gar krank und zu Tode, weil man immer mehr und mehr leisten muss? Da man ansonsten nicht mehr standesgemäss bzw. nicht mehr tragbar ist und nicht mehr in das Bild der Gesellschaft passt? Burn out ahoi! Vielleicht sollte sich der Gesundheitsminister einmal damit beschäftigen, statt immer dem kleinen «dummen» Bürger etwas auf’s Auge zu drücken bzw. ihn abzuzocken, während die Regierung manchmal auch Fehlentscheidungen macht und etliche Steuergelder in den Sand setzt. Sparkurs ahoi. Man macht sich halt so Gedanken ...
Ich wünsche Ihnen, dass Sie nie krank werden und die Krankenkasse nicht brauchen! Auf die Gesundheit aller, Herr Pedrazzini – das ist meine Anregung!

Monika Gassner
Schimmelgasse 4, 9490 Vaduz

Teile diesen Leserbrief mit deinen Freunden

Leserbrief schreiben

Wie denken Sie darüber?
Titel
Text 0 / 2500 Zeichen
Weiter
Volksblatt Werbung
Volksblatt Werbung