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Leserbrief

Sparen um des Sparens willen

Arion Meier,Frauhofer 19, Gamprin-Bendern | 11. September 2014

Immer wieder liest man, dass die Steuereinnahmen zurückgehen und bei den Subventionen (Bus, Krankenkassen, Unfallversicherung, etc.) gespart werden muss. Auch liest man von Leistungsabbau, Privatisierungen und unbedingt benötigte Einnahmenoptimierung. Wenn ich mir so die Tendenzen bezüglich Verwaltung der Schweiz anschaue, frage ich mich, warum wir uns noch elf Gemeinden leisten, bei einer Einwohnerzahl von unter 40 000. Glarus mit einer vergleichbaren Grösse leistet sich nur drei Gemeindverwaltungen. Neben den elf Gemeinden kommen noch diverse redundant (Land und Gemeinden) geführte Kommissionen dazu. Beispiel: Baukommission: Das Land prüft, ob ein Bauvorhaben den gesetzlichen Richtlinien entspricht. Erst dann entscheidet noch einmal eine Gemeindebaukommission darüber, ob gebaut werden darf. Weitere Beispiele sind die Grundverkehrskommission, Führsorgekommission, Kommission für Umwelt und Entsorgung, Gemeindeschulrat, und einige mehr. Für all diese Kommissionen gibt es bereits ein Gegenstück beim Land. Wäre es nicht sinnvoll, diese Doppelspurigkeit abzubauen und den Weg der Schweiz zu gehen, Gemeindeverwaltungen zusammenzulegen? Hier findet sich sicher Sparpotenzial in Millionenhöhe. Die beste Optimierung des Staatshaushaltes ist die Vermeidung von unnötigen Kosten.

Arion Meier,
Frauhofer 19, Gamprin-Bendern

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