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Leserbrief

WLAN – Alternativen und Lösungen!

Verein für gesundheitsverträglichen Mobilfunk (VGM) | 19. August 2014

Tag und Nacht senden WLAN-Router im Standby-Betrieb ihre mit zehn Hertz (Alpha-Gehirnwellen-Frequenz: acht bis zwölf Hertz!) gepulste Strahlung aus und verursachen ernstzunehmende Gesundheitsprobleme.
Die Europäische Umweltagentur stufte 2013 diese Strahlungsart als Risikotechnologie ein. Der Schweizer Rückversicherer Swiss Re ordnete erst kürzlich die elektromagnetischen Felder dem höchsten Risikopotenzial zu. Die WHO hat diese Strahlung als möglicherweise krebserregend eingestuft. Im Februar 2013 warnten bei der Anhörung im Umweltausschuss des Bundestages drei Sachverständige und forderten vor allem für die WLAN-basierten Endgeräte Schutzbestimmungen.
Weit über 40 Studien speziell zu WLAN weisen inzwischen auf Folgen unter anderem durch oxidativen Zellstress wie Kopfschmerzen, Konzentrationsstörungen, ADHS, negative Auswirkungen auf die Spermien, den Fötus, die Zellteilung, Verhalten und Gedächtnis, Nervenschädigungen bis zur Krebspromotion hin.
Gibt es Alternativen und Lösungen? Städte, wie auch Vaduz, setzen ihren Ehrgeiz daran, «elektronische Kommunikations-Pioniere» zu sein. Universitäten, Hotels, ja sogar Schulen und Spitäler glauben nicht mehr, ohne WLAN auskommen zu können. Der Preis ist eine weitere Erhöhung des allgemeinen Strahlungspegels.
Die Gegenbewegung hat jedoch bereits eingesetzt: Begonnen hat sie 2008 mit dem Abschalten von WLAN in Pariser Bibliotheken. 2009 folgen Schulen in Grossbritannien und Frankreich. In Kanada, Italien, Schweiz und anderen Ländern gibt es Eltern-Bewegungen gegen WLAN in Schulen. Mit Erfolg, denn immer mehr Schulen, wie Sant’Agostino in Civitanova Marche (Mittelitalien), schalten WLAN ab und kehren zur Verkabelung zurück. Es gibt Unternehmen, die es ganz abschaffen oder zumindest nach Dienstschluss abschalten.
Prüfen Sie, ob alle Funkverbindungen in den Geräten, wie Router, Multimediakonsolen, TV, PC, Drucker und so weiter auch tatsächlich deaktiviert sind. Auf unserer Internetseite www.telefonie.li können Sie sich anschauen, wie das geht. Arbeiten Sie mit Tablets und Laptops nicht direkt am Körper. Besondere Vorsicht gilt hier für Kinder, Jugendliche und Schwangere. Engagieren Sie sich Ihren Kindern zuliebe für einen kabelgebundenen Internetzugang, falls die Schule WLAN einführen möchte. Die Schule hat die Wahl.
Den Erziehungseinrichtungen wird der Verzicht auf WLAN empfohlen, denn 95 Prozent aller Anwendungen können verkabelt werden. Die Alternative VLC (Visible Light Communication, Li-Fi) wird entwickelt. DLAN/PLC (Netzwerk über die Stromleitung) ist keine Alternative zum WLAN, denn diese Technik verstärkt Elektrosmog. Wo sich WLAN nicht vermeiden lässt, ist der Einsatz eines leistungsgeregelten WLANs (ECO WLAN) sinnvoll. Durch den Einsatz einer Zeitschaltuhr beim Router kann das Abschalten automatisiert werden. Besonders während des Schlafs ist eine strahlenfreie Umgebung ratsam.

Verein für gesundheitsverträglichen Mobilfunk (VGM)

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