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Leserbrief

Seid verschlungen, Millionen!

Manfred Büchel,Gastelun 4, Eschen | 14. August 2014

Der Fonds für Einspeisevergütung schloss per Ende 2013 mit einem negativen Saldo von 5,78 Millionen Franken ab, kann man im Bericht und Antrag zum EEG lesen. Kurzum: «Rote Zahlen», die jetzt durch den Stromkonsumenten auszugleichen und abzusichern wären. Entzückend! Der Konsument hat bis anhin bereits eine, in Deutschland heisst das, Energieumlage von 0,2 beziehungsweise 0,3 Rappen pro Kilowattstunde (KWh) geleistet. Macht bereits schon circa 5,5 Millionen Franken. Diese Umlage soll nun drastisch erhöht werden, weil dem Staat sonst bis zum Jahr 2023 20 bis 35 Millionen Franken fehlen würden. Also rauf mit der Umlage auf einen Rappen pro KWh im Jahr 2015 und ab 2016 sogar auf 1,5 Rappen für weitere sieben Jahre. Satte 500 Prozent! Es braucht keine sonderlichen mathematischen Kenntnisse, um das Ganze mal auszurechnen. Leute, da müssen doch glatt über 50 Millionen Franken rein. Ich stelle mir lediglich die Frage: Wer hat uns denn diese Suppe eingebrockt? Irgendwie erinnert mich das an die Pensionskasse, wo es zu guter Letzt hiess: Alle sind schuld und niemand haftet. Der deutsche Bürger bezahlte vergangenes Jahr 21,8 Milliarden Euro Umlage für Strom der an der Börse nur zwei Milliarden Euro wert war. Klasse! Dem aber nicht Genüge. Den restlichen Überschuss des Solarstroms, der an die Börse nicht mehr verkauft werden konnte, kompensierte man diese Überschuss-energie damit, um circa 50 000 Weichen des Eisenbahnnetzes zu beheizen. Im Sommer. Faszinierend! Wie heisst es doch so schön: Es grünt so grün, wenn wir am Aste sägen ...

Manfred Büchel,
Gastelun 4, Eschen

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