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Leserbrief

Vorsteher Mahl und Tempo 30 auf den Quartierstrassen

Walter Bargetze,Poska 20, Triesen | 19. Juli 2014

Durch die Taktik von Vorsteher Mahl kam die flächendeckende Einführung von Tempo 30 nicht vors Volk, weil er – wie er schon geschrieben hat – ein Traktandum vorziehen musste. Es ging sowieso alles sehr schnell (Infoveranstaltung und Gemeindratsbeschluss alles in einem Monat!). Musste alles so schnell gemacht werden? Fast 70 Prozent der Stimmbürger haben Mahl vor vier Jahren das Vertrauen geschenkt und jetzt möchte er die Bevölkerung nicht mit einer Abstimmung einbeziehen. Wo ist hier Bürgernähe? Die einzigen Strassen in Triesen, auf denen noch mit Tempo 50 gefahren werden darf, wären somit die Landstrasse, Feldstrasse und Meierhofstrasse. Nun stellt sich die Frage, ob jemand, der Fahrrad oder E-Bike fährt und dabei schneller als mit Tempo 30 (auf Gemeindestrassen) unterwegs ist, auch gebüsst wird? Wir wären dann sicher die erste Gemeinde der Welt, in der man mehr Radfahrern als Autofahrern den Ausweis wegnimmt. Für mich stellt sich auch noch eine andere Frage: Ob wir bei Tempo 30 nicht auch die Schul-und Kindergartenbusse einstellen könnten (dabei viel Geld sparen) und dann ebenfalls alle Eltern, die ihre Kinder mit dem Auto in die Schule fahren, büs-sen müssten? Überall, wo ich hinkomme, ist Tempo 30 ein Hauptthema und nach meiner Einschätzung sind nur Einzelne dafür (90 Prozent dagegen und 10 Prozent dafür). Vielleicht sollte sich unser Vorsteher auch einmal bemühen, sich an einen Stammtisch setzen und dabei die Anliegen der Bevölkerung anhören. Man hört, überall wird Tempo 30 eingeführt! Es gibt aber auch Gemeinden und Städte, die das Ganze ablehnen, wie vor Kurzem in Chur. Gespannt darf man auch sein, wie Mahl auf den Leserbrief von Daniel Feger reagiert, in dem auf die verschiedenen Mehrkosten (Gutachten, Analysen, Bedarfsnachweis etc.) hingewiesen wird? Wir Bürger sollten uns wehren und die Unterschriftensammlung von Pio Schurti unterstützen, damit Tempo 30 nicht zustande kommt, denn das Ganze ist eine Mogelpackung mit ungenauem Ausgang (vor allem der Kosten).

Walter Bargetze,
Poska 20, Triesen

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