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Leserbrief

Schildbürgerstreich

Walter Bargetze,Poska 20, Triesen | 12. Juli 2014

Vor 14 Tagen wurde ein Informationsabend zum Thema «Tempo 30 auf Quartierstrassen» in Triesen veranstaltet. Es waren 48 Personen anwesend, von denen 28 für die Einführung von Tempo 30 waren und acht dagegen. Soviel ich weiss, hat Triesen heute über 5000 Einwohner, das heisst, dies repräsentiert nicht einmal ein Prozent der Triesner Bürger. Auch die Mehrheit der Sicherheitskommission wollte Tempo 30 nicht. Wieso werden neue dreispurige Ausfahrtstrassen (Autobahnen) aus einem Wohnquartier gebaut, die dann nur mit 30 km/h befahren werden dürfen (Maschlina)? Aber Vorsteher Mahl traktandierte es und wie man sieht, wurde es knapp angenommen. Wenn ich das Protokoll durchlese, ist Herrn Mahl hier jedoch ein grosser Fehler unterlaufen – oder war es seine Taktik, da er ja ein Befürworter von Tempo 30 (laut Infoveranstaltung) ist? Zuerst kam es zur Abstimmung über die Einführung von Tempo 30, was leider angenommen wurde. Und erst danach wurde darüber abgestimmt, ob das Volk mitbestimmen darf! Ich denke, dass der umgekehrte Weg richtig gewesen wäre: Zuerst Abstimmung, ob das Volk entscheiden soll, und falls dies nicht befürwortet wird, erst dann die Abstimmung im Gemeinderat. Das Land Liechtenstein hat den Fehler betreffend Sechseläuten eingesehen und das Ganze nachträglich abgesagt. Jetzt bleibt abzuwarten, ob die Gemeinde Triesen es auch so macht und das Volk befragt oder allgemein diesen Entscheid widerruft.

Walter Bargetze,
Poska 20, Triesen

«mobil ohne Stadttunnel»

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