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Leserbrief

Regierungsentscheidung genügt nicht

Ivo KaufmannFingastrasse 2a, Triesen | 8. Juli 2014

Wie man aus den beiden Landeszeitungen vom letzten Samstag entnehmen konnte, hat die Familie Heidegger sich entschieden, gegen den negativen Bescheid der Regierung Beschwerde beim Verwaltungsgerichtshof einzureichen und damit kundgetan, dass für sie eine Änderung am Projekt «Gestaltungsplan DLZ Sonne» derzeit nicht zur Debatte stehe. Mitbegründet wird dies besonders auch deshalb, dass sich nach der Schliessung des «Sunnamarktes» die Ausgangslage in Triesen «innert kurzer Zeit spürbar verändert habe».
Nun, es ist sicherlich richtig, dass einige Triesner Bürger die Einkaufsmöglichkeiten beim ehemaligen «Sunnamarkt» vermissen. Tatsache ist aber auch, dass die Nahversorgung durch den neu gestalteten Denner, den von Triesner Bürgern häufig besuchten Roxy-Markt in Balzers (nur fünf Minuten Fahrtzeit mit dem Auto) sowie den einheimischen Gewerbebetrieben nach wie vor gewährleistet ist. Die Familie Heidegger hätte nun die Chance gehabt, dem mehrheitlichen Wunsch der Triesner Bürger, nämlich der Umsetzung des im Jahre 2010 von der Gemeinde Triesen in Auftrag gegebenen Studienauftrages zur Gestaltung der Dorfmitte, nachzukommen. Stattdessen verfolgt sie weiterhin eigene Interessen sowie die der Genossenschaft Migros Ostschweiz als Hauptnutzer des DLZ Sonne. Schade.

Ivo Kaufmann
Fingastrasse 2a, Triesen

30er-Zone in Triesen

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