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Leserbrief

Wette fast gewonnen, wenn Peter Schoeck nicht wäre

Jo Schädler,Badäl 134, Gamprin | 4. Juli 2014

In meinem letzten Leserbrief hatte sich ein Satztausch eingeschlichen. Es hätte richtig heissen müssen, dass die Temperatur immer erst vor und nicht nach der Erhöhung des C02-Gehaltes ansteigt. Obwohl rechtzeitig bemerkt, wurde er stehen gelassen und an eine Wette geknüpft. Die Wette war fast gewonnen, wenn da nicht Herr Peter Schoeck wäre.
C02 ist lästiger Zeitgenosse und langweilt. Der Glaube an die Schädlichkeit des C02, hat sich so tief in unsere Gesellschaft eingegraben, dass es als unantastbar angesehen wird. Zweifler werden unisono als Klimaleugner gebrandmarkt. Der C02-Glaube ist so tief verwurzelt, dass es offensichtlich niemanden stört, dass er uns allen das Geld aus der Tasche zieht und riesige Volksvermögen vernichtet. Bald einmal wird ausnahmslos jede Dienstleistung mit einem C02-Zuschlag versehen sein. Noch nie in der Geschichte hatte der Staat die Möglichkeit, sein Geld so leicht und ungefragt einzutreiben, wie mit dem CO2.
Geschickt werden mit dieser neuen Religion Ängste und Hoffnungen gleichermassen geschürt. Die Angst, die Welt könne sich in eine einzige Katastrophe verwandeln, für deren Abwendung man gerne zahlt, kommt den Menschen gerade recht. Denn damit kann man sehr gut davon ablenken und Sühne leisten, dass wir unsere Umwelt weit über unsere Verhältnisse belasten.
Der ökologische Fussabdruck, den wir hinterlassen, zeigt, dass wir unser Verhalten der Umwelt und kommenden Generationen gegenüber längst und sehr nachhaltig ändern müssten. Immerhin verbrauchen wir heute eineinhalb Mal mehr Ressourcen, als im gleichen Zeitraum auf der Erde nachwachsen können. Für unser Luxusleben plündern wir den Globus in einer immer unverschämteren Art und Weise. Doch durch die C02-Abgaben bekommen wir endlich den ersehnten Ablass und können weitersauen wie bisher. Hurra.
Und bitte verzeihen Sie, Herr Dr. Schoeck, aber es ist natürlich jammerschade, dass Sie sich schon nach so kurzer Zeit nicht mehr daran erinnern können, dass Sie Folgendes doch selbst geschrieben haben:
«Ohne dieses imaginäre Glasdach wäre die Temperatur der Erdoberfläche rund 33 Grad tiefer, als sie heute ist und wäre die Erde mit einem Eispanzer bedeckt. Und: Man ermittelte sie aus Gaseinschlüssen, die im 4000 Meter dicken Eispanzer der Antarktis enthalten waren. Bei der Zunahme von C02 von 0,029 auf 0,040 Prozent erhöhte sich die Durchschnittstemperatur der Atmosphäre um 0,8 Grad. Die Ergebnisse von Berechnungen der zu erwartenden Temperaturerhöhungen durch die Zunahme der Treibhausgase gehen weit auseinander.»

Jo Schädler,
Badäl 134, Gamprin

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