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Leserbrief

Das Zahlenspiel Stadttunnel Feldkirch

Bürgerinitiative «mobil ohneStadttunnel», www.ohnetunnel.li | 25. Juni 2014

Nur gering und deshalb vernachlässigbar seien die Auswirkungen für Liechtenstein, wird in den Studien zum Stadttunnel Feldkirch behauptet. Dass diese Studien auf Annahmen beruhen, die nicht korrekt sind, und deshalb die Auswirkungen verharmlosen, lässt sich beweisen.
Zum Beispiel wird für den Blick in die Zukunft das Jahr 2025 verwendet. Das ist der Zeitpunkt kurz nach der Tunneleröffnung und damit laut Stadttunnel-Verkehrsbericht der, an dem «die höchsten Entlastungen für Anrainer und Umwelt» zu erwarten sind. Es ist aber auch der, an dem die Belastungen für die Menschen ausserhalb der Tunnelportale noch am geringsten sind. Ab diesem Zeitpunkt wird es dann für alle schlechter, also auch für die Menschen mitten in der Stadt Feldkirch.
Diese Vorgehensweise ist nicht nur unzulässig. Sie schadet auch finanziell. Und zwar allen, die Wohnungen, Häuser und Baugrundstücke entlang der vom Mehrverkehr betroffenen Strassen besitzen, weil die Wertminderung der Liegenschaften finanziell nicht ausgeglichen werden wird.
Seit Ende Mai kann jeder die umfangreichen und komplexen Berichte zum Stadttunnel Feldkirch selbst lesen. Wir werden heute Mittwochabend, den 25. Juni, ab 19 Uhr im Saal Zuschg in Schaanwald über wichtige Kritikpunkte unserer Stellungnahme informieren und Fragen zur Stellungnahme, zur Bürgerinitiative und zum weiteren Vorgehen beantworten. Wir laden herzlich dazu ein. Die Veranstaltung soll spätestens um 20.30 Uhr enden, damit alle das WM-Spiel Schweiz–Honduras ansehen können.

Bürgerinitiative «mobil ohne
Stadttunnel», www.ohnetunnel.li

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