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Leserbrief

Hostienschändung als Gottesbeweis

Urs Kindle,Binzastrasse 51, Mauren | 24. Juni 2014

1. Gott (in Form der konsekrierten Hostie) wurde vergangene Woche am Fronleichnamstag durch zahlreiche Ortschaften dieser Welt getragen – ehrfürchtig auch durch die Gemeinden Liechtensteins. In der Bibel stellt Jesus klar, dass er in der Tat im Hostienbrot gegenwärtig sei: «Das Brot, das ich geben werde, ist mein Fleisch für das Leben der Welt […] Denn mein Fleisch ist eine wahre Speise und mein Blut ein wahrer Trank. Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, der bleibt in mir und ich in ihm.» (6. Joh. 6,51-56) Diese scheinbar «kannibalistische» Rede Jesu wurde gemäss Bibel von seinen Zuhörern arg kritisiert; Jesus jedoch hielt unerschütterlich an seiner Aussage fest: Sein Leib sei eine wahre Speise (siehe 6. Joh. 6,60-68). Was auch im Hostienwunder von Lanciano seine Bestätigung findet.
2. Das «Magazin für Kirche und Kultur» titelte kürzlich: «Kirchenschändung: Tabernakel aufgebrochen und konsekrierte Hostien mit Kot beschmiert.» (Giuseppe Nardi, www.katholisches.info, 5. Juni 2014) Ort des Verbrechens war die Kirche von San Giorgio su Legnano in der Lombardei. Ein anderes Mal enthüllte dieselbe Zeitschrift (10. April 2013): «Allerheiligstes aus Tabernakel gestohlen – Satanisten als Täter vermutet.» Jene Untat fand statt in der Kirche San Vittore im italienischen Missaglia.
3. Es scheint paradox: Satanisten sind sich der Gegenwart Jesu in der Hostie bewusst, während so manche Christen (leider) zweifeln, dass uns Gott höchstpersönlich in der Hostie begegnet. In diesem Sinne sagt uns Jesus durch John Leary, einen der begnadetsten Seher dieser Zeit: «Die bösen Geister [Dämonen] und böse Menschen glauben an meine wirkliche Gegenwart [in der Hostie] – mehr als so mancher Katholik es tut. Die Bösen wollen meine Hostien entheiligen, weil ich darin wirklich gegenwärtig bin.» (7. Februar 2014, johnleary.com)
4. Was kann man also aus der Tatsache schliessen, dass Satanisten in verschiedenen Kirchen dieser Welt Hostien entweihen? Es ist ein Hinweis darauf, dass Jesus Christus von dunkler Seite massiv attackiert wird. Und es zeigt uns, welche Kraft von Jesus (in Form der Hostie) ausgeht – da die Wahrheit stets bekämpft wird. Solch schauderhafte Attacken gegen den Leib Christi mögen für Gläubige eine Ermunterung sein, umso mehr an die wirkliche Präsenz Christi in der Hostie zu glauben. Wunderbar treffend die Worte eines Priesters vor Austeilen der Hostien (= Leib Christi): «Lasst uns jetzt Jesus in unsere Seele nehmen.» Freiwillig.

Urs Kindle,
Binzastrasse 51, Mauren

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