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Leserbrief

Demokratie bewegt

Demokratiebewegungin Liechtenstein (DiL) | 14. Juni 2014

Die fünfte ordentliche Generalversammlung der Demokratiebewegung in Liechtenstein unter dem Vorsitz der Präsidentin Edith Hilbe befasste sich mit den statuarischen Traktanden, die alle einstimmige Zustimmung der zahlreich erschienenen Mitglieder fanden. Der Vorstand wurde für ein weiteres Jahr bestätigt.
Die Vorsitzende kündigte an, dass 2015 die Vorstandsmitglieder Dr. Jochen Hadermann und Karin Jenny zurücktreten werden. Um weiterhin aktiv sein zu können, ist es nötig, beide Vorstandsmitglieder zu ersetzen. Interessierte nutzen bitte die Kontaktmöglichkeit auf der Seite www.demokratiebewegung.li.
Im Anschluss an die Mitgliederversammlung referierte Rupert Quaderer zum Thema «Liechtenstein ist kein Tummelplatz für Wiener Regierungskünste! – Forderungen und Widerstände: neue Ideen im Umfeld des Ersten Weltkrieges». Nach einer kurzen Übersicht über die Folgen des Ersten Weltkrieges für Liechtenstein stellte Quaderer anhand verschiedener Episoden Situationen vor, aus welchen dem bestehenden System Widerstände aus der Bevölkerung erwuchsen. Die geschilderten Ereignisse zeigten, dass die vorgebrachten Forderungen nach Stärkung der Mitbestimmungsrechte des Volkes nicht mehr zurückzuweisen waren und dass grundsätzliche Veränderungen auf innen- und aus-senpolitischer Ebene unumgänglich waren.
Die dem Referat folgende angeregte Diskussion zeigte, dass die Aktualität mancher der angesprochenen Ereignisse bis in unsere Gegenwart reicht.
Weiterführende Informationen zu den angesprochenen Themen können in der 3-bändigen Publikation von Rupert Quaderer-Vogt «Bewegte Zeiten in Liechtenstein 1914 bis 1926» nachgelesen werden.

Demokratiebewegung
in Liechtenstein (DiL)

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