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Leserbrief

Dreifaltigkeit – Geheimnis des Glaubens

Sr. Alma Pia, ASC,Kloster St. Elisabeth, Schaan | 14. Juni 2014

Wir feiern das Fest unseres dreifaltigen Gottes am Sonntag nach Pfingsten. Pfarrer Tschuor von Schaan war verliebt in den dreifaltigen Gott. Sein Buch «Drei? Drei!» beweist es. Aber wer kann dieses Geheimnis verstehen? Könnten wir es verstehen, wären wir Gott! Aber Er ist grösser! Lenoir «definiert» die Dreifaltigkeit so: «Gott ist der unsagbar Eine in Seiner Wesenheit, Drei in Seiner Offenbarung: schöpferisch im Vater, Wort im Sohn, Tröster im Hl. Geist.» Ich «erklärte» sie den Schülerinnen durch den Vergleich mit dem Wasser, das flüssig, Eis und Dampf sein kann.
Hatten es die ersten Christen einfacher zu glauben? Warum wurden Juden, warum Heiden Christen? Das Leben und Lehren Jesu gab Antwort auf ihre Nöte. Die Begeisterung der Apostel, die Bekehrung des Verfolgers Saulus zum Verkünder Paulus: ihr umgeworfenes und daher umwerfendes Leben überzeugte. Dazu kam ihr blutiges Sterben für ihren Glauben an den Gott-Menschen Jesus, der, als Verbrecher gekreuzigt, sterbend betete: «Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun!» Diesem Jesus sind sie nach seiner Auferstehung leibhaft begegnet. Er hatte oft von Gott seinem Vater gesprochen, hat ihnen den Geist Gottes versprochen und an Pfingsten gesandt. Ihr Zeugnis überzeugte.
Jedes Kreuzzeichen möchte uns an den dreieinen Gott erinnern und zugleich an unsere Taufe und an das Kreuz, das Zeichen unserer Erlösung.
Unseren Glauben verstehen wir in dem Masse, als wir ihn zu leben versuchen. Dann überzeugt auch unser Wort, und unser Beispiel steckt an. Viel Mut dazu! Der Erfolg wird nicht ausbleiben!

Sr. Alma Pia, ASC,
Kloster St. Elisabeth, Schaan

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