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Leserbrief

«Mit CO2-Reduktion wird das Leiden nur verlängert.»

Jo Schädler,Badäl 134, Gamprin | 7. Juni 2014

Eigentlich müsste es Freude sein, wenn sich das Klima nicht ändert und all jene, welche diese frohe Botschaft verkünden, sollten gefeiert werden und auf offene Ohren stossen. So sollte man meinen. Doch genau das Gegenteil ist der Fall. Menschen, welche Zweifel an einem von Menschen verursachten Klimawandel haben und die Rolle des CO2 hinterfragen, werden gehasst und gemieden wie die Pest. Kritische Fragen dazu findet selbst der gesamte Landtag unerhört und für die Abgeordnete Lanter sind sie die Grenze des Erträglichen und machen sie völlig atemlos. Der an der Grazer Universität lehrende Professor Richard Perncutt fordert gar die Todesstrafe für Klimaleugner. Das Umweltbundesamt in Dessau führt penibel genau nach NS-Manier Listen der Klimawandel-skeptischen Journalisten. In Tat und Wahrheit aber müsste man jene auf die Liste setzen, welche den durch das C02 verursachten Klimawandel verfechten und für ihn missionieren.
Die C02-Emissionen können nur durch Verzicht auf die Verbrennung der fossilen Rohstoffe vermieden werden. Das heisst Häuser isolieren und Autos bauen, die überhaupt kein Benzin benötigen. Geben wir uns aber schon zufrieden mit der Reduktion der fossilen Rohstoffe, reichen sie länger und es wird lediglich ein bisschen weniger C02 ausgestossen. Sind sie jedoch irgendwann alle verbrannt, dann ist auch das gesamte C02 freigesetzt. Für die Welt wird es aber keine Rolle spielen, ob ein paar Jahre weniger oder mehr. Das Resultat wird immer das gleiche sein.
Menschen, welche den Klimawandel – hervorgerufen durch das C02 – beschwören, müssen lernen und erkennen, dass sie mit ihrem Verhalten grossen Schaden anrichten. Sollte die Erde tatsächlich ein Patient sein, dem es schlecht geht, wird er durch die Reduktion des CO2 nicht gesund, sondern sein Leiden und seine Sterbensqualen werden nur verlängert.
Richtig ist, sich von der Idee, das CO2 als Sündenbock zu verherrlichen, Abschied zu nehmen und intensiv daran arbeiten, die fossilen Rohstoffe zu ersetzen. Mit allem andern lügen wir uns selbst an, denn es sind Mogelpackungen und Verbrechen an künftigen Generationen.
Natürlich fahren Lanter und Perncutt auch Autos, reisen vielleicht sogar mit dem Flugzeug und heizen ihre Behausungen mit Öl, Gas oder Strom. Sie machen also munter mit bei der Produktion von C02 und geben somit tatkräftig ihrer Vision vom Klimawandel Nachschub. Bei ihrem Tun kommen sie aber seltsamerweise nicht auf die Idee, für sich selbst die Todesstrafe auszusprechen oder gar atemlos zu werden.

Jo Schädler,
Badäl 134, Gamprin

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