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Leserbrief

Angst als Mittel zum Zweck

Jo Schädler,Badäl 134, Gamprin | 5. Juni 2014

Auch die Regierung benutzt das altbewährte Mittel der Angstmacherei und setzt es recht unverblümt gegen die Bevölkerung ein und verbreitet: «Wenn ihr Win-Win wählt, bekommen wir einen Sanierungsfall.» Man darf gespannt sein, was wir von einer Regierung, welche auf die primitivsten Mittel der Gesellschaft angewiesen ist, sich durchzusetzen, noch erwarten dürfen.
Aufklären? Ja, bitte gerne. Aber Angst machen? Nein danke.
Da jeder inzwischen weiss, wie schlecht es um unsere Finanzen steht und jeder mitansehen muss, wie unbeholfen, erfolg- und ratlos die Regierung an neuen Einnahmequellen herumwurstelt, wiegt ihr Tun besonders schwer. Ausser dem Geplapper nach noch mehr Arbeitsplätzen, konnte sie bislang noch nichts bieten. Noch mehr Arbeitsplätze machen noch mehr Angst. Weiss doch jeder, dass durch die Überfremdung sich in diesem Lande sehr vieles ändern wird. Wir werden sehr viel Gewohntes schmerzlich aufgeben und uns, ob wir wollen oder nicht, Neuem und Unbekanntem stellen müssen.
Manch einer ahnt, dass er beim Rennen um Wohlstand, einen sicheren Platz in der gewohnten Gesellschaft und um eine gesicherte Zukunft, sehr schnell auf der Strecke bleiben kann.
Wir alle haben Angst um unser Erschaffenes. Jeder ist verschuldet und jeder hat Angst und macht sich Sorgen um sein Leben und seine Zukunft. Da macht es offensichtlich für die Regierung Sinn, auf diesen Sorgenhaufen der Bevölkerung grad noch schnell noch mehr aufzuladen und noch mehr Ängste zu schüren. Schlechter Stil – ganz schlechter Stil.

Jo Schädler,
Badäl 134, Gamprin

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