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Leserbrief

Absurdistan ist überall

Ulrich Hoch,Grüschaweg 11, Triesenberg | 14. Januar 2016

Übergriffe in Köln

Wie meinte doch einst Albert Einstein: «Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber beim Universum bin ich mir nicht so sicher!»
Plötzlich sind alle überrascht und entsetzt. Der gute Flüchtling mutiert zum bösen Mann. Die Kölner Bums- und Ballernacht hat einiges durcheinandergebracht. Ein Polizeipräsident muss gehen, weil er nur allzu offensichtlich getan hatte, was ihm die Politik aufgetragen hatte. Auch die Medien stehen in der Kritik. Es wurde monatelang gelogen und verheimlicht ,was nicht sein darf. Jetzt wird schwadroniert und beschwichtigt. Die Kanzlerin labert von Aufklärung und neuer Härte des Rechtsstaates. Flüchtlinge sollen abgeschoben werden, wenn sie kriminell werden. Die Verantwortlichen von Köln sollen zur Rechenschaft gezogen werden. Eine lächerlichen Farce und eine Frechheit. Es wird zu keiner Verurteilung kommen zu «unbedeutend» sind die Vergehen um «hilfsbedürftige Asylsuchende» vorzeitig abzuschieben. Die Kölner Polizeiberichte der Silvesternacht geben einen nüchternen Einblick in die Wirklichkeit. Da erklärt ein Festgenommener: «Ich bin Syrer. Sie müssen mich freundlich behandeln. Frau Merkel hat mich eingeladen.» Ein anderer zerreisst seine Ausweispapiere des Bundesamtes für Migration vor den Augen der Beamten und erklärt: «Morgen hole ich mir andere.» Man empört sich in Deutschland, über Schweden und Dänemark, die keine neuen Flüchtlinge aus Deutschland mehr aufnehmen. Man kritisiert die EU-Länder, die sie sich weigern, grössere Kontingente, der mit offenen Armen und offenen Grenzen ins Land geholte Zuwanderer aufnehmen. Bisher lag der Widerspruch zwischen Heil- und Dunkeldeutschland, den Guten und den Bösen. Die Guten stehen für eine Öffnung und Willkommenskultur und auf der anderen Seite die Bösen, die diese Art von Willkommenskultur und Integrationspolitik ablehnen. Dem Fass den Boden ausschlägt die Kölner Oberbürgermeisterin, selbst Opfer einer Messerattacke im vergangenen Jahr. Sie gibt den guten Rat, auf Armlänge Abstand zu halten und die CDU-Politikerin Julia Klöckner meint, man müsse sich besonders um Männer aus Macho-Ländern kümmern «Männer mit muslimischem, arabischem Hintergrund haben häufig ein anderes Frauenverständnis», lautet ihre gescheite Erkenntnis. Aha, also dazu braucht man eine Armlänge Abstand. Wahrlich eine sehr durchdachte Integrationspolitik. Wenigstens der heimischen Sprache scheinen sich die zumeist bildungsschwachen jungen Männer zu befliessen. Ein Spickzettel für sexuelle Ansprachen, den einer der am Kölner Sex-Mob Beteiligten bei sich trug, zeigte sprachkenntliche Fortschritte. Na, ist ja schon mal was.

Ulrich Hoch,
Grüschaweg 11, Triesenberg

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