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Leserbrief

Nächstenliebe ja, Wahnsinn nein

Urs Kindle,Binzastrasse 51, Mauren | 14. Januar 2016

Flüchtlingselend

Wenn man angesichts der aktuellen «Flüchtlings»-Flutung Europas den Kopf schüttelt, hat das mit Rassismus oder fehlender christlicher Nächstenliebe nichts zu tun. Sondern mit der Sorge um die Heimat. Es ist offensichtlich, wohin die (zahlreich via «Flüchtlings»-Strom eingereisten!) Islamisten und unser feiges Gutmenschentum Europa führen werden: in den Bürgerkrieg mit dem radikalen Islam!
Der deutsche Journalist H. Tiedje, ehemals Berater von Bundeskanzler Kohl, veröffentlichte am 2. November 2015 einen hervorragenden Artikel in der NZZ (nzz.ch). Titel: «Deutschland und die Flüchtlingskrise: Merkeldämmerung». Hier ein Auszug: «Vucic (der serbische Ministerpräsident) spricht ganz offen (und zu Recht) von vielen falschen Flüchtlingen. (…) Orban wendet geltendes Europarecht an, um seine Grenzen zu schützen. Merkel verletzt genau dieses, nicht zum ersten Mal. (…) Das Ausblenden der Realitäten in Flüchtlingslagern, jeden Tag 10 000 neue Flüchtlinge, von denen die Hälfte entweder gar keine sind – oder Analphabeten oder künftig Fälle für die Sozialkassen. Auslöser für diese katastrophale Lage in Deutschland ist genau jene Person (nämlich Merkel), die geschworen hat, Schaden vom deutschen Volk abzuwenden. Es ist schon eine intellektuelle Zumutung, glauben zu sollen, die Kanzlerin habe nicht geahnt, was ihre Selfies (=Fotos) mit Asylbewerbern auslösen: noch mehr Asylbewerber. Die Bilder fliegen in Sekunden um die Welt, bis in den hintersten Winkel, also auch nach Eritrea, Nigeria und in den Sudan. Die Botschaft: In Deutschland wird man herzlich begrüsst, speziell von der Bundeskanzlerin. (…) Für viele Deutsche ist das Land Merkels in der Tat nicht mehr ihr Land. Politikverdrossenheit und Politikerverachtung nehmen zu, täglich. (…) Das Desaster ist nicht wie ein Schicksalsschlag über uns gekommen, und das wissen die Menschen in Deutschland. (…) Denn wie kann es sein, dass der verantwortliche Innenminister eines Landes wie Deutschland bis vor wenigen Monaten von 200 000 Asylbewerbern spricht und dann über Nacht von 800 000, woraus inzwischen eine Prognose von mehr als einer Million für dieses Jahr wurde? Wenn das kein Politikversagen ist – was ist dann Politikversagen? (…) Wie viel ist uns unsere Verfassung wert? (…) Eben noch wurde den deutschen Steuerzahlern und Wählern erzählt, für Lohnerhöhungen, Strassenbau (…) sei kein Geld mehr da. Und kaum trafen die ersten Flüchtlingszüge ein, war wieder Geld da. Wie soll das einer verstehen, der an den Staat glaubt? (…)»

Urs Kindle,
Binzastrasse 51, Mauren

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