Volksblatt Werbung
Volksblatt Werbung
Leserbrief

Segen und Fluch der Medien

Sr. Alma Pia, ASC,Kloster St. Elisabeth, Schaan | 31. Mai 2014

Ist es nicht wunderbar und zugleich schrecklich, dass wir heute in jedem Augenblick zeitgleich erfahren können, was rings um den Globus geschieht? Medien sind eine kostbare Schatztruhe und zugleich eine tödliche Giftgrube; eine ins Haus gelieferte Lebensschule und eine Geist tötende Versuchung. Papst Franziskus fordert in seiner Botschaft zum Medien-Sonntag (1. Juni) «Mehr Anstand im Internet». Das digitale Netz müsse Menschen «im Guten vernetzen». Wenn die Kommunikation überwiegend den Konsum steigern will oder die Menschen manipuliert, «hat es mit gewalttätiger Aggression zu tun».
Der Papst fordert die Katholiken auf, sich stärker den sozialen Medien zuzuwenden: «Die Türen der Kirche öffnen bedeutet auch, sie der digitalen Welt zu öffnen, die Botschaft Christi bis an die Grenze der Welt zu den verwundeten Menschen tragen. Im Facebook und Twitter sollen die Menschen die Schönheit des Glaubens neu entdecken; dazu ist auch die menschliche Wärme nötig.» Unser Papst lebt und tut, was er lehrt. Das macht ihn so charmant – glaubwürdig – und liebenswert. Er wünscht allen «einen Sinn für Langsamkeit und Ruhe» und betont, dass wir «die christlichen Werte, die Würde der Person, der Familie und der Ehe wieder mehr schätzen und schützen lernen» müssen – und vieles mehr. Wir müssen uns unseres Namens als Katholiken nicht mehr schämen, schrieb mir eine Frau.
Herzlichen Dank allen Journalist/-innen, die uns wahre gute Nachrichten bringen!

Sr. Alma Pia, ASC,
Kloster St. Elisabeth, Schaan

Teile diesen Leserbrief mit deinen Freunden

Leserbrief schreiben

Wie denken Sie darüber?
Titel
Text 0 / 2500 Zeichen
Weiter
Volksblatt Werbung
Volksblatt Werbung