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Leserbrief

Beängstigender Umgang mit Kritik

Angelika Nigg,Duxgass 45, Schaan Michael Vogt,Zweistäpfle 48, Balzers | 28. Mai 2014

Wir finden es beängstigend, wie in unserem Lande mit kritischen Menschen, die ihre demokratischen Rechte wahrnehmen, umgegangen wird. Von «Hintermänner», und «Fehlern» ist die Rede, als ob Nikolaus Frick in dunkle Machenschaften verstrickt wäre. Fakt ist, dass er die Fehlberechnungen bei «Win-Win 90» rechtzeitig zugegeben hat, aus seinen «Fehlern» lernt und daher «Win-Win 50» den Vorzug gibt. Dieses Eingeständnis ist ihm hoch anzurechnen und nicht mit hämischen Kommentaren schlecht zu machen. Andere Akteure in diesem Schlamassel haben sich nicht so verantwortungsvoll verhalten (siehe 300-Millionen-Loch).
Die FMA hebt bereits den Mahnfinger und teilt mit, dass sie unverzüglich einschreiten wird, wenn die Sanierung der Pensionskasse scheitert. Hoffentlich tut sie das und hoffentlich benennt sie dann schonungslos alle Faktoren, die bei einem neuerlichen Scheitern zusammenwirken. Jetzt schon den alleinig Schuldigen in der Verzinsung des Darlehens auszumachen, ist reichlich billig und stärkt nicht gerade das Vertrauen in die Urteilskraft dieser Institution. Apropos «Hintermänner»: Uns würde auch brennend interessieren, wie viel öffentliche Gelder in die Abwehrkampagne der Regierung geflossen sind.

Angelika Nigg,
Duxgass 45, Schaan
Michael Vogt,
Zweistäpfle 48, Balzers

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