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Leserbrief

Genug ist genug! Deshalb zweimal Nein zu «Win-Win»

Die Lehrervereine Liechtensteins | 28. Mai 2014

Zweimal Nein zu «Win-Win», weil fair und solidarisch nicht heissen kann, dass die Angestellten alleine die Suppe auslöffeln müssen, die andere ihnen eingebrockt haben. Zweimal Nein zu «Win-Win», weil es nicht um wenige Spitzenverdiener geht, sondern um eine viel grössere Zahl kleiner und mittlerer Einkommen.
Zweimal Nein zu «Win-Win», weil die Angestellten fair und solidarisch bereits jetzt auf einen bedeutenden Teil der ihnen zugesicherten Rentenansprüche verzichten und damit an das Gemeinwohl und die kommenden Generationen denken.
Zweimal Nein zu «Win-Win», weil es nicht um die Frage 50:50 geht, sondern ob die betroffenen Angestellten für ihre Fairness und Solidarität beim Rentenverzicht auch mit der Fairness und Solidarität ihrer Mitbürgerinnen und -bürger rechnen dürfen.
Zweimal Nein zu «Win-Win», weil sonst niemand mehr sicher ist, ob er bereits zugesicherte Renten auch erhält oder laufende willkürlich gekürzt werden.
Zweimal Nein zu «Win-Win», weil «Win-Win» mehr als nur einen Rechenfehler enthält und wir uns davon nicht noch mehr leisten können.
Zweimal Nein zu «Win-Win», weil sozialpartnerschaftliche Lösungen anders aussehen!
Zweimal Nein zu «Win-Win», weil «Win-Win» Birnen mit Äpfeln vergleicht.
Zweimal Nein zu «Win-Win», weil endlich ein Schlussstrich unter die Vergangenheit gezogen werden muss, damit der Steuerzahler nicht bald wieder zur Kasse gebeten wird.
Zweimal Nein zu «Win-Win», weil mit «Win-Win» niemand gewinnt, ausser die, die Fairness und Wertschätzung bedenkenlos billiger Polemik und unverantwortlicher Verunglimpfung ganzer Berufsgruppen opfern.
Deshalb: Genug ist genug! Zweimal Nein zu «Win-Win».

Die Lehrervereine Liechtensteins

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