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Leserbrief

Genug ist genug, Frau Wohlwend!

Nikolaus Frick, Rüfestrasse 5, Vaduz | 26. Mai 2014

Im «Volksblatt» vom Freitag holte die Schwarze Fraktionssprecherin Christine Wohlwend das ganz grobe Geschütz hervor, um auf «Win-Win 50» zu schiessen. Frau Fraktionssprecherin, genau solche Auftritte, wie der Ihrige, sind die Ursache dafür, dass die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger nicht nur über den fairen Kompromiss «Win-Win 50» abstimmen, sondern auch über die Selbstgefälligkeit von Schwarz und Rot. Abgestimmt wird über die Tatsache, dass Schwarz und Rot die PVS jahrelang als willkommenes Wahlgeschenkvehikel missbraucht haben. Abgestimmt wird über die Kritiklosigkeit und Willfährigkeit der VU-FBP-FL-Abgeordneten. Abgestimmt wird über den verschwenderischen und sorglosen Umgang mit Steuergeldern in Zeiten von Budget-Defiziten. Abgestimmt wird darüber, wie hoch die neue Pensionskasse für Staatsangestellte auch in Zukunft subventioniert werden soll. Abgestimmt wird darüber, ob 80 Millionen Franken bei den Privilegierten gespart werden sollen, um die sozial Schwächeren in unserem Land weiterhin angemessen unterstützen zu können. 60 Prozent der Rentner leben laut Liechtensteiner Seniorenbund von 2400 Franken AHV pro Monat oder weniger. Staatsrentner erhalten im Minimum das Doppelte. Und die Bestverdiener mehr als das 5-Fache! Dies obwohl sie viel zu wenig in ihre Pensionskasse einbezahlt haben und der Steuerzahler diese fehlenden 300 Millionen Franken einschiessen darf. 2500 Angestellte in Liechtensteins Privatwirtschaft erhalten für ihre harte, tägliche Arbeit weniger als 4000 Franken. Die Kürzung von Subventionen und Beihilfen, sowie die Erhöhung von Abgaben und Preisen für Dienstleistungen des Staates, treffen die Schwächsten am härtesten. Die Armuts-Gefährdung nimmt zu. Trotzdem setzen sich die leitenden Funktionäre unseres Landes für ungerechtfertigt hohe Renten für sich selbst ein. Wir sagen: Genug ist Genug! JA zu «Win-Win 50» und JA zu mehr Fairness.


Nikolaus Frick,
Rüfestrasse 5, Vaduz

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