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Leserbrief

Dieses Niveau?

Dr. Hubert Büchel,Landstrasse 69, Ruggell | 24. Mai 2014

Zwei Leserbriefe zur staatlichen Pensionskasse-Misere habe ich in letzter Zeit geschrieben und mich auch bei den Informationsveranstaltungen zu Wort gemeldet. Ich habe dies als Privatperson gemacht. Natürlich habe ich ein Interesse, was mit meiner Rente passiert. Aber es hat mich auch gestört, dass Nikolaus Frick wesentliche Grundzüge der betrieblichen Altersvorsorge übersieht und in wichtigen Punkten falsch rechnet. Vor allem jedoch bin ich zu Recht besorgt, dass mit seinen Vorschlägen die Sanierung nicht gelingen kann. Als Bürger dieses Landes darf ich in einem solchen Fall das Wort ergreifen.
So wie auch Nikolaus Frick das Wort ergriffen und sich in anerkennenswerter Weise engagiert hat. Nun muss ich von ihm lesen, wer sich gegen seine Initiative ausspricht, sei ein vom Regierungschef «angeheuerter Leserbriefschreiber». Herr Frick, ich bin von Niemandem angeheuert oder zu meinem Engagement gedrängt worden! Es ist zu beobachten, Herr Frick, dass Ihr Tonfall zunehmend streitsüchtig und rechthaberisch wird.
Bei den öffentlichen Veranstaltungen mit dem Regierungschef und Ihnen hat mich der sachliche Stil des Regierungschefs beeindruckt. Ihm und der Mehrzahl unserer Politiker werfen Sie vor, diese hätten Angst vor den Landesangestellten und wollten nur wiedergewählt werden. Ich bin der festen Überzeugung, dass jeder Politiker, der wiedergewählt werden will, in erster Linie besorgt sein muss, wenn die PVS-Sanierung nicht gelingt.
Herr Nikolaus Frick, eine sachliche Auseinandersetzung mit Niveau ist auch dann angebracht, wenn man sich ärgert. Den Ärger haben Sie aber nicht für sich gepachtet. Die Betroffenen der Landesverwaltung haben mindestens gleich viel Grund, sich über das Debakel aufzuregen. Zweimal nein!

Dr. Hubert Büchel,
Landstrasse 69, Ruggell

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