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Leserbrief

«GegenWINd»

Für «GegenWINd», Peter Wachter,Nolla 14, Schellenberg | 24. Mai 2014

Fragen Sie den Elektriker, der mehr als vierzig Jahre bei den LKW gearbeitet hat, nach seiner exorbitanten Luxuspension. Er wird ihnen hoffentlich gehörig den Marsch blasen.
Mit Worten wie Luxus, exorbitant, Sonderstatus trommelt Nikolaus Frick für seine Initiativen. Die Stossrichtung ist klar: Empörung statt Lösung.
Dabei ging eines leider komplett unter. Die Diskussion über den Sinn und Zweck der Pensionsversicherung. Die Männer und Frauen im Ruhestand sollen ihr gewohntes Leben weiterführen können, sie sollen sich, wenn notwendig, einen Platz im Alters- oder Pflegeheim leisten können. Dafür sparen sie während ihrer Aktivzeit.
Es sind folglich nicht gute Pensionen das Problem, sondern zu kleine oder gar keine. Es sollte nicht sein, dass Menschen, die ein Leben lang gearbeitet haben, um Ergänzungsleistungen ansuchen müssen, weil ihre Pension hinten und vorn nicht ausreicht.
Die Angestellten des Landes und der staatsnahen Betriebe sollen sich gefälligst mit einer «regional üblichen» Pension, zufriedengeben. Die Behauptung, es gäbe regional übliche Pensionen ist barer Unsinn. Die Höhe der Pensionen ist abhängig von den Arbeitnehmer- und Arbeitgeberbeiträgen und die sind sehr unterschiedlich, je nach Branche.
Liechtenstein gibt jedes Jahr Millionen für Ergänzungsleistungen, Prämienzuzahlungen, Finanzierung von Alters- und Pflegeheimen aus. Dieses Geld kommt ausschliesslich aus dem Steuertopf.
Hätte Nikolaus Frick wirklich die Steuerzahler im Sinn, dann hätte er eine andere Initiative gestartet, nämlich die für eine gute Altersversorgung für alle.

Für «GegenWINd», Peter Wachter,
Nolla 14, Schellenberg

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