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Leserbrief

Die Pensionskasse – Ein Patient

Walter Meier,Binzastrasse 38, Mauren | 20. Mai 2014

Die PVS ist ein Patient geworden. Für seine Genesung braucht er aber nicht Antibiotika oder eine Spritze vom Arzt, sondern Geld – eine Geldspritze. Von staatlicher Seite wurde durch Fachleute geklärt, wie viel Geld der Patient PVS braucht, um am ehesten überleben zu können, deshalb der einhellige Beschluss des Landtages in dieser Angelegenheit. Und vergessen wir nicht – der Landtag ist der Vertreter des Volkes. Es blieb aber nicht nur beim Vorschlag der Regierung und des Landtages, die beiden Gegenvorschläge «Win-Win 50» und «Win-Win 90» kamen dazu. Die Zahlen 50 und 90 geben an, wie viel Medizin, sprich Geld, für die angeschlagene PVS nach Meinung von Herrn Frick nicht notwendig seien. Ja, er verlangt sogar, dass die PVS das Darlehen von 100 Millionen zu 2,75 Prozent verzinsen soll. Ist das marktgerecht? Anstelle von «Antibiotika» für drei Wochen zu seiner Genesung genügen also «Pillen» für 14 Tage. Die PVS wird dann zwar, nach den Vorhersagen der Fachleute, kaum genesen, aber es ist billiger, man spart bei den «Medikamenten». Leider besteht die Gefahr, dass «Win-Win 50» oder «Win-Win 90» für den Staat nicht billiger werden, sondern noch teurer. Immer wieder wurde die Frage in den Raum gestellt, wer für das Desaster der PVS verantwortlich ist. Bei der kommenden Volksabstimmung wird jeder Stimmbürger Verantwortung übernehmen müssen. Der Rat der Fachleute soll hier bestimmend sein für die richtige Dosis der Medizin – ein doppeltes Nein!

Walter Meier,
Binzastrasse 38, Mauren

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