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Leserbrief

Fakt: Mit «Win-Win 50» bekommen Rentner die gleich hohe Rente

Nikolaus Frick,Rüfestrasse 5, Vaduz | 17. Mai 2014

Es ist erstaunlich, mit welchen Mitteln die Regierung im staatlich verordneten Propagandafeldzug unter Einbezug von FBP, VU, FL, LKW, Post, Uni, PVL etc. etc. gegen «WinWin 50» vorgeht. Weil dem Propagandaministerium die Argumente gegen «Win-Win 50» fehlen, werden sogar gute Nachrichten so lange verdreht und verwurstet, um sie als vermeintlich schlechte Nachrichten zu verkaufen. Die jüngste Direktive lautet: Die erfreuliche Tatsache, dass mit «Win-Win 50» statt der angekündigten 50 Millionen sogar 80 Millionen gespart werden können, als «Argument» gegen die Initiative zu verwenden!
Ebenso perfid ist der Umgang der Regierung mit den beiden Initiativen «Win-Win 90» und «Win-Win 50». Sie vermischt die beiden Initiativen nach Belieben. Denn die Regierung weiss: Wäre sie ehrlich, dann müsste sie den PVS-Rentnern sagen: «Ja, mit Win-Win 50 bekommt ihr die gleich hohe Rente wie mit unserem Vorschlag.» Den Versicherten müsste die Regierung sagen: «Ja, mit Win-Win 50 bekommt ihr fast auf den Franken gleich viel Rente wie mit unserem Vorschlag.» Und sie würde sagen: «Ja, auch bei Win-Win 50 steht der Steuerzahler für unser 300-Millionen-Loch gerade, obwohl er das gemäss Staatsgerichtshofurteil gar nicht müsste.»
Richtig ist, dass mit «Win-Win 90» die Schraube kräftig angezogen wird bei Versicherten und Rentnern im Vergleich zum von Politik und Verwaltung ausgekungelten Regierungsvorschlag. «Win-Win 50» ist der gesunde Kompromiss zwischen den beiden Polen, weshalb ich zwei Mal Ja auf dem Stimmzettel ankreuzen werde mit dem Zusatzkreuz bei «Win-Win 50».
Richtig ist auch, dass das Darlehensrisiko beim Regierungsvorschlag genauso vorhanden ist wie bei «Win-Win 50». Ein Börsencrash: Und die PVS bekommt die ersten 25 Millionen vom Steuerzahler geschenkt. Ein zweiter Börsencrasch, das nächste 25-Millionen-Geschenk wird fällig und so weiter.
Aber nur bei «Win-Win 50» haben wir die realistische Möglichkeit, in den kommenden Jahren 80 Millionen Franken zu sparen. Nur wer Ja zu «Win-Win 50» sagt, wahrt die Chance, ab dem 1. Juli 20 000 Franken pro Tag zu sparen! Gerade die sonst so sparwütige Regierung müsste daran ein Interesse haben.

Nikolaus Frick,
Rüfestrasse 5, Vaduz

«Klimalüge»

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