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Leserbrief

«Woher kommt die FMA-Drohgebärde?»

Ivo Kaufmann,Fingastrasse 2a, Triesen | 14. Mai 2014

Wie nicht anders zu erwarten war, meldet sich nun auch die FMA zu den beiden «Win-Win»-Initiativen. Der Präsident des FMA-Aufsichtsrates, Urs Roth, spricht denn auch gleich «Klartext» indem er festhält, dass die FMA sehr rasch Sanierungsmassnahmen verlangen werde, falls eine der beiden «Win-Win»-Initiativen am 15. Juni vom Volk angenommen würde und der Deckungsgrad danach unter 90 Prozent fällt. Woher kommt diese Drohgebärde seitens der FMA? Sieht sie nur in der Verzinsung des Darlehens ein so hohes Risiko für eine erneute Unterdeckung oder spielen da andere Gründe mit? Die vorgängigen Verantwortlichen der staatlichen Pensionskasse haben es jedenfalls geschafft, selbst in guten Zeiten einen Deckungsgrad von zeitweise unter 70 Prozent zu «erwirtschaften» und dies, ohne ein Darlehen verzinsen zu müssen. Und die FMA hat diesem Treiben jahrelang einfach tatenlos zugeschaut. Sollte die FMA also inskünftig bei einer Unterdeckung rasch handeln und Sanierungsmassnahmen verlangen (was ja auch zu begrüssen ist), so gilt dies hoffentlich auch bei einem allfälligen Scheitern der Regierungsvorlage, falls das Volk die «Win-Win»-Initiativen ablehnen sollte.

Ivo Kaufmann,
Fingastrasse 2a, Triesen

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