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Leserbrief

Faule Äpfel?

Dr. Hubert Büchel,Landstrasse 69, Ruggell,(32 Jahre lang Landesangestellter) | 13. Mai 2014

Nikolaus Frick bringt eingängige Bilder für seine Anliegen: Die Versicherten der staatlichen Pensionskasse zahlen vier Äpfel ein, ihr Arbeitgeber fünf Äpfel, sie bekommen aber 12 Äpfel Pension. Die drei Äpfel Differenz zahlen nach seiner Auslegung die Steuerzahler.
Stimmt das Bild? Nun, es werden nicht Äpfel eingezahlt, die rasch verfaulen. Es werden Franken einbezahlt. Die neun einbezahlten Franken bleiben etwa vier Jahrzehnte in der Kasse, bevor sie als Rente ausbezahlt werden. Man darf annehmen, dass neun einbezahlte Franken nach vier Jahrzehnten einen Zins abwerfen, der wenigstens drei Franken ausmacht. Die Differenz wird also nicht von den Steuerzahlern bezahlt, sondern sollte als Vermögenszuwachs anfallen.
Das Bild mit den vom Steuerzahler dazugelegten Äpfeln stimmt also nicht. Aber Nikolaus Frick will einfach Stimmung für seine Sache machen. Es ist anzuerkennen, mit welchem Kampfgeist und Einsatz er streitet. Recht hat er aber nicht. Zweimal nein.

Dr. Hubert Büchel,
Landstrasse 69, Ruggell,
(32 Jahre lang Landesangestellter)

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