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Leserbrief

Zum Muttertag

Sr. Alma Pia, ASC,Kloster St. Elisabeth, Schaan | 10. Mai 2014

Mütter haben es heute nicht leicht, aber sie können von Papst Franziskus lernen. Er versteht die Jugend. Wer Ende Juli 2013 in Rio war oder Berichte las, weiss: Über eine Million Jugendlicher aus aller Welt jubelte dem ansteckend fröhlichen Bischof von Rom zu. Er sprach ihre Sprache: «Seid keine Anhängsel der Geschichte; seid ihre Protagonisten, spielt vorn mit! Jesus bietet Grösseres als WM-Titel!» Mütter dürfen wie der Papst anspruchsvoll sein. Er zitierte Mutter Teresa von Kalkutta, die auf die Frage, was sich in der Kirche ändern muss, antwortete: «Du und ich!» Das gilt für alle, vor allem die Mütter!
Der Papst in Rio: «Jugendliche (und Erwachsene!) dürfen nicht Teilzeit-Christen sein ... Ihr seid Bausteine der Kirche; fehlt ein Stein, regnet es hinein ...» Und sogar: «Ich mag keinen Jugendlichen, der nicht protestiert.» Und die Mütter in der Hauskirche?
Der Papst: «Die Kirche soll mütterlich sein ... Wenn sie nur Dokumente produziert, gleicht sie Müttern, die nur in Briefform mit den Kindern kommunizieren.»
Die Welt – nicht nur die katholische – ist begeistert vom neuen Bischof von Rom. Das beweisen die Millionen der Twitter-Besucher/-innen.
Bischof Benno Elbs von Feldkirch gehört auch zu ihnen. Er weiss: «Ethisches Handeln entwickelt sich zuerst durch Beziehung.» Dann greifen auch Worte in der Welt und in der Familie. Das wusste auch schon Abbé Pierre: «Ein Lächeln kostet weniger als Elektrizität und bringt viel mehr Licht!»
Beten wir für unsere Mütter um Kraft und Mut! Aber auch für Kinder und Jugendliche, dass sie den Eltern das Leben nicht zu schwer machen!

Sr. Alma Pia, ASC,
Kloster St. Elisabeth, Schaan

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