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Leserbrief

Ohne Saat keine Ernte

Karl Wolf,Druckerei Wolf, Schaan | 10. Mai 2014

Der Auftritt Liechtensteins beim Sechseläuten in Zürich ist für die Liechtensteiner Wirtschaft, den Tourismus und die Politik eine unvergleichliche Werbung. Persönliche Kontakte und Auftritte vor Millionen TV-Sehern schaffen nachhaltige Effekte. Der Wirtschaftsraum Zürich ist für viele Liechtensteiner Unternehmer ein natürlicher Heimmarkt, um unsere Dienstleistungen und Produkte bei einem kaufkräftigen Publikum zu vermarkten. Zweifelsohne stellt das Budget eine gros-se Kraftanstrengung für unsere Finanzen dar. Aber die Impulse – auch für unseren entwicklungsfähigen Tourismus und Handel – sind lebensnotwendig. Jedermann, der schon mal an einer Messe teilgenommen hat, weiss, dass ein Grossteil des Budgets nicht in den Taschen des Veranstalters landet. Personal-, Messebau-, Transport- und Druckkosten werden bei heimischen Firmen ausgegeben. Die Kritiker der Sechseläuten-Teilnahme könnten selbst durch Sponsoring und aktiven Einsatz einen wertvollen Beitrag für unser Land leisten. Wenn wir mit Stolz in Schweizer Supermarktregalen Malbuner und Hilcona vorfinden oder auf Tausenden Baustellen die roten Hilti-Bohrer uns entgegenleuchten, dann kann es nicht schaden, im Kielwasser dieser Paradeunternehmen zu segeln. Als KMU im Export oder heimisches Hotel oder Handelsgeschäft Sympathien für Liechtenstein beim Sechseläuten zu sammeln, ist eine gemeinsame Zukunftsaufgabe. Ich hoffe, dass Tausende Liechtensteiner in Zürich neue Freunde fürs Ländle gewinnen. Mein Eindruck ist, dass beim vorherrschenden Sparwillen ganz vergessen wird, in die Zukunft zu investieren.

Karl Wolf,
Druckerei Wolf, Schaan

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