Volksblatt Werbung
Volksblatt Werbung
Volksblatt Werbung
Leserbrief

Was St. Gallen und «Win-Win 50» gemeinsam haben

Nikolaus Frick,Rüfestrasse 5, Vaduz | 10. Mai 2014

Die «IG Pfründe sichern» und PVS-Pensionist Hans Frommelt loben die Sanierung der Pensionskasse des Staatspersonals des Kantons St. Gallen, der ebenfalls 300 Millionen Franken fehlten. Und sie loben die St. Galler Stimmbürger, welche die Vorlage annahmen. Was sie nicht sagen: Die St. Galler Sanierung verfolgt den gleichen Ansatz wie «WinWin 50»: Die Steuerzahler übernehmen den Schaden, aber die Versicherten müssen eine Gegenleistung erbringen.
Schauen wir uns an, worüber die St. Galler abgestimmt haben: In der St. Galler Kasse sind 30 000 Personen versichert. Ihre Kasse verwaltet ein Vermögen von 6,2 Milliarden Franken. Zum Vergleich: In der PVS sind zehn Mal weniger Menschen versichert und ihr Vermögen ist auch zehn Mal kleiner. Dennoch hat es die PVS geschafft, ein Loch zu schaufeln, das gleich gross ist wie im mehr als zehn Mal grösseren Kanton St. Gallen! Die vom St. Galler Stimmvolk abgesegnete Lösung sieht vor, dass sich die Versicherten mit bis zu 75 Millionen Franken an der Sanierung beteiligen. Das entspricht genau «Win Win 50» – aber das verschweigen die Gegner lieber, weil es nicht in ihr Konzept reinpasst.
Hier die Fakten zu «Win-Win 50»:
1. Bei «Win-Win 50» gibt es Renten fast auf den Rappen so hoch wie beim Regierungsvorschlag.
2. «Win-Win 50» übernimmt den 300-Millionen-Schaden (60 000 Franken pro Versicherten, 120 000 pro Rentner) für die Vergangenheit vollumfänglich, so wie dies auch beim Regierungsvorschlag der Fall ist.
3. Die Beteiligung der Versicherten besteht bei «Win-Win 50» darin, dass die Pensionskassenbeiträge künftig wieder 50:50 betragen, wie in Liechtenstein üblich und bei der PVS bis 2008 der Fall (Die Regierung sieht nur 45 Prozent vor).
4. Für das zinslose und unbefristete 100-Millionen-Darlehen zahlt die Kasse einen moderaten Zins. Das Darlehen muss abgeschrieben werden, sowohl beim Regierungsvorschlag wie bei «Win-Win 50». Darum wollen wir wenigstens via Zins einen jährlichen Beitrag.
Mit diesen Massnahmen von «WinWin 50» wird das PVS-Debakel um 80 Millionen Franken günstiger, weil die Versicherten einen überschaubaren Beitrag leisten – genau wie im Kanton St. Gallen. Setzen Sie sich für die moderate Lösung ein. Wählen Sie «Win-Win 50»! Wir freuen uns auf Ihren Besuch auf facebook.com/winwin50.

Nikolaus Frick,
Rüfestrasse 5, Vaduz

Teile diesen Leserbrief mit deinen Freunden

Leserbrief schreiben

Wie denken Sie darüber?
Titel
Text 0 / 2500 Zeichen
Weiter
Volksblatt Werbung
Volksblatt Werbung